Eigene Nüsse für den Garten
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Haselnuss für eine natürliche Ernte im eigenen Garten
Die Haselnuss ist ein robuster, essbarer Gartenstrauch für alle, die Ernte, Sichtschutz und naturnahes Gärtnern verbinden möchten. Sie wächst zügig, bleibt langlebig und begleitet den Garten über viele Jahre.
Corylus avellana bringt frühe Blüten und essbare Nüsse
Corylus avellana bildet einen buschigen, aufrechten bis breit verzweigten Wuchs und erreicht ausgewachsen etwa 4 m Höhe bei rund 3 bis 4 m Breite. Das sommergrüne Laub ist rundlich, frischgrün und im Herbst oft gelblich gefärbt. Im Februar und März erscheinen gelbgrüne Kätzchen, die früh Pollen liefern und von der ersten Insektenaktivität im Jahr profitieren.
Ab September bis Oktober reifen braune Haselnüsse mit mild-nussigem Geschmack. Sie eignen sich zum Frischverzehr, Rösten, Backen oder für Müsli. Als Haselnussstrauch passt die Pflanze besonders gut in ländliche Gärten, Naturgärten und in eine fruchttragende Hecke.
Der richtige Platz für eine dauerhafte Fruchternte
Ideal ist ein halbschattiger Standort mit tiefgründigem, frischem und nährstoffreichem Gartenboden. Die Haselnuss verträgt auch lehmige Erde, wenn sie nicht dauerhaft staunass ist. Ein neutraler, drainierter Boden unterstützt gutes Anwachsen und kräftige Triebe.
In der Gruppe Obstbäume und Sträucher ist diese Art eine zuverlässige Wahl für Hecken, Einzelstellung, Gartengrenzen oder größere Beete. Im großen Kübel kann sie in jungen Jahren stehen, auf Dauer entwickelt sie sich im Freiland deutlich besser. Ein Pflanzabstand von etwa 150 cm ist für eine dichte Fruchthecke sinnvoll.
So pflanzen Sie die Haselnuss sicher an
Die beste Pflanzzeit liegt in Deutschland in der laubfreien Zeit von November bis Februar, sofern der Boden nicht gefroren ist. Wässern Sie den Wurzelballen vor dem Pflanzen gründlich und lockern Sie die Erde tief, damit die Wurzeln schnell Anschluss finden.
Die Haselnuss gilt als selbstfruchtbar, doch ein weiterer Strauch in der Nähe kann den Fruchtansatz oft stabilisieren. In den ersten ein bis drei Jahren steht das Einwurzeln im Vordergrund; danach nimmt die Ernte meist spürbar zu.
Pflege im Jahreslauf für gesunde Sträucher
Die Haselnuss ist bis etwa -25 °C, in günstigen Lagen auch bis rund -28 °C winterhart. Holz und Wurzeln kommen mit üblichen deutschen Wintern gut zurecht. Späte Fröste oder sehr kalte, nasse Frühjahre können den Fruchtansatz jedoch mindern.
Gießen Sie im ersten Standjahr regelmäßig, später nur bei längeren Trockenphasen, besonders während Fruchtbildung und Sommerhitze. Etablierte Pflanzen vertragen kurze Trockenheit, liefern bei gleichmäßig frischem Boden aber zuverlässiger. Nach der Ernte oder im Spätwinter werden alte, sich kreuzende und zu dichte Triebe bodennah entfernt.
Die Art ist insgesamt widerstandsfähig gegen viele Krankheiten. Achten Sie dennoch auf Haselnussbohrer, Blattläuse oder vergreiste Triebe, die die Ernte schwächen können. Wichtig für empfindliche Personen ist der Pollenhinweis: Die frühe Blüte kann Atemwegsallergien auslösen.
PRO TIPP : Haselnuss
Die Haselnuss blüht meist im Februar und März. Die gelbgrünen Kätzchen erscheinen vor dem Laubaustrieb. Bei empfindlichen Personen kann der Pollen Atemwegsallergien auslösen.
Das betrifft den Film, nicht die Gartenpflanze. Sendetermine für 2025 hängen vom jeweiligen Fernsehsender ab und werden meist erst näher an der Weihnachtszeit veröffentlicht.
Für genaue TV-Termine 2025 sollten Sie das aktuelle Fernsehprogramm der Sender prüfen. Die Haselnuss im Garten blüht dagegen zuverlässig im Spätwinter und fruchtet ab Herbst.
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