Rosétrauben sonnengereift
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Tafeltraube ‘Chasselas Rose’ für süße rosafarbene Trauben am sonnigen Platz
Diese Tafeltraube verbindet einen kletternden Wuchs mit essbaren, rosafarbenen Beeren für den direkten Genuss. Sie eignet sich für Garten, Pergola, Spalier und große Kübel, wenn Standort und Schnitt gut geführt werden.
Warum die Tafeltraube ‘Chasselas Rose’ gut in den Hausgarten passt
Die Sorte Vitis vinifera Chasselas rose wächst als kletternde Rebe und erreicht bei guter Führung etwa 300 cm Höhe. Die Breite hängt stark vom Schnitt und vom Rankgerüst ab, meist sind 150 bis 200 cm realistisch. Das sommergrüne Laub beschattet angenehm und fällt im Herbst ab.
Im Mai und Juni erscheinen kleine, eher unauffällige Blüten, die Bienen anziehen können. Die Pflanze ist selbstfruchtbar, sodass kein zweiter Stock nötig ist. Ab August bis September reifen rosafarbene Trauben mit mild süßem Geschmack, ideal zum Naschen, für Obstteller oder einfache Desserts.
Als Weinrebe gehört sie zu den klassischen essbaren Kletterpflanzen und findet ihren Platz auch zwischen Obstbäume und Sträucher, wenn sie genug Sonne und Luft bekommt.
Der richtige Standort für Reben in Deutschland
Wählen Sie einen warmen, vollsonnigen Platz, möglichst geschützt vor kaltem Wind. In Deutschland bewähren sich Hauswand, Südseite, Pergola oder Rankgitter besonders, weil die Früchte dort besser ausreifen. Der Boden sollte tiefgründig, durchlässig, neutral bis kalkhaltig sein.
Staunässe ist ein wichtiger Punkt der Wachsamkeit. Schwere Böden werden vor der Pflanzung mit Sand, Kies oder reifem Kompost gelockert. In sehr kühlen Lagen ist ein geschützter Standort entscheidend, damit Holz und Trauben ausreichend ausreifen.
Pflanzen und erziehen von Vitis vinifera Chasselas rose
Gepflanzt wird vorzugsweise im März, April, November oder Dezember, solange der Boden frostfrei ist. Setzen Sie die Rebe leicht schräg zum Rankgerüst und binden Sie den Haupttrieb locker an. In den ersten zwei Jahren geht es vor allem darum, ein stabiles Grundgerüst aufzubauen.
Im Kübel braucht sie ein großes Gefäß mit Ablaufloch und durchlässigem Substrat. Gießen Sie mäßig, aber regelmäßig; Trockenheit wird nach dem Einwurzeln besser vertragen, anhaltende Dürre während Fruchtansatz und Reife mindert jedoch die Beerengröße.
Pflege, Schnitt und Ernte im Jahreslauf
Die Tafeltraube ist bis etwa -14 bis -16 °C winterhart. Eingewachsene Pflanzen kommen mit normalem Frost meist gut zurecht. Junge Stöcke und Kübelpflanzen sollten in den ersten Wintern mit Laub, Vlies oder einem geschützten Standplatz unterstützt werden. Spätfrost kann junge Austriebe schädigen.
Schneiden Sie im Winter an frostfreien Tagen und kürzen Sie im Sommer zu lange Triebe ein, damit Licht und Luft an die Trauben gelangen. Das senkt auch den Druck durch Pilzkrankheiten. Die Sorte gilt als robust, dennoch sollten Sie in feuchtwarmen Sommern auf Mehltau achten und befallenes Laub früh entfernen.
Im Frühjahr hilft eine maßvolle Kompostgabe. Während der Reife nicht zu stark düngen, sonst wächst viel Laub auf Kosten der Frucht. Nach ein bis drei Jahren ist die Rebe gut eingewachsen; mit ruhiger Pflege entsteht saisonweise mehr Ertrag und ein verlässlicher Genuss aus dem eigenen Garten.
PRO TIPP : Tafeltraube ‘Chasselas Rose’
Geeignet sind März, April, November und Dezember, solange der Boden frostfrei ist. In kälteren Regionen Deutschlands ist Frühjahrspflanzung oft sicherer, damit die Rebe vor dem ersten Winter gut einwurzelt.
Die Sorte ist selbstfruchtbar. Eine einzelne Pflanze kann daher Trauben ansetzen. Wichtig sind ein sonniger, warmer Standort und ein luftiger Schnitt, damit Blüten und Früchte sich gut entwickeln.
Eingewachsene Pflanzen sind bis etwa -14 bis -16 °C winterhart. Junge Reben und Kübelpflanzen schützen Sie mit Laub, Vlies oder einem geschützten Standort. Frische Austriebe bei Spätfrost abdecken.
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