Große Blätter für feuchte Plätze
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Taro bringt große Blätter an feuchte Gartenplätze
Taro, botanisch Colocasia esculenta, ist eine eindrucksvolle Blattschmuckpflanze für halbschattige, gleichmäßig feuchte Bereiche. Sie eignet sich für Gärten, in denen ein ruhiger, strukturstarker Akzent am Wasser, im Kübel oder im Beet gewünscht ist.
Mit Taro entsteht ein klarer Blattschwerpunkt
Die Pflanze wächst aufrecht bis leicht ausladend und bildet große, herz- bis schildförmige, sommergrüne Blätter. An einem nährstoffreichen, humosen Boden erreicht sie in einer Saison etwa 120 bis 150 cm Höhe und rund 80 bis 100 cm Breite, wenn Wärme und Wasser stimmen.
Im Juli und August können cremefarbene Blüten erscheinen, sie stehen jedoch nicht im Vordergrund. Der Wert dieser Colocasia liegt vor allem im Laub, das Beete ordnet und als Solitär, im Massiv oder in einem großen Topf gut wirkt.
Der richtige Standort für gesunde Entwicklung
Ideal ist ein halbschattiger Platz, der warm, windgeschützt und nie trocken ist. Als Begleiter von Uferpflanzen passt Taro an Teichränder, in Sumpfbeete oder in große Gefäße ohne austrocknenden Ballen.
Schwere Staunässe im Topf ohne Sauerstoff kann die Wurzeln schwächen; im Garten ist ein feuchter, aber lebendiger Boden besser. Als Teil der Wasserpflanzen sollte Taro nicht tief unter Wasser gesetzt werden, sondern mit feuchten Wurzeln und freiem Blattansatz stehen.
Colocasia esculenta richtig pflanzen und gießen
Nach den letzten Spätfrösten, meist ab Mitte Mai, wird gepflanzt. In kühlen Regionen Deutschlands ist ein Vortreiben im Haus sinnvoll, damit die Pflanze rascher an Größe gewinnt.
Im ersten Jahr baut Taro vor allem Blattmasse auf. Ab dem zweiten Standjahr im Kübel oder bei kräftig überwinterten Knollen startet der Austrieb oft stärker und gleichmäßiger.
Überwinterung und Pflege im deutschen Klima
Taro ist nur bis etwa 0 °C winterhart und verträgt Frost nicht zuverlässig. In den meisten Regionen Deutschlands überwintert er nicht sicher im Garten; holen Sie Kübel vor den ersten Nachtfrösten hell und frostfrei hinein oder lagern Sie die abgetrockneten Knollen kühl, aber nicht nass.
Trockenheit verträgt die Pflanze nur kurz. Gelbe Blätter entstehen häufig durch Wassermangel, Kälte oder Nährstoffmangel. Krankheiten treten bei guter Luftbewegung selten auf, doch dauerhaft kaltes, nasses Substrat fördert Fäulnis. Essbar sind Knollen und, je nach Nutzung, junge Blätter nur nach gründlichem Garen; roh können Pflanzenteile stark reizen und sind nicht für den Verzehr geeignet.
PRO TIPP : Taro
Taro ist Colocasia esculenta, eine tropische Nutz- und Blattschmuckpflanze mit großen Blättern. In Deutschland wird sie vor allem im Kübel, am Teichrand oder in feuchten Beeten kultiviert.
Taro ist der englische Name für Colocasia esculenta. Die Pflanze bildet große Blätter und stärkehaltige Knollen. Im deutschen Garten braucht sie Wärme, Halbschatten, viel Wasser und frostfreie Überwinterung.
Taro enthält von Natur aus kein Koffein. Die Knollen werden gekocht als stärkehaltiges Gemüse genutzt. Rohe Pflanzenteile sind wegen reizender Inhaltsstoffe ungeeignet und müssen gründlich gegart werden.
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