Weiße Blütenwolke
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Taschentuchbaum
Der Taschentuchbaum, botanisch Davidia involucrata, verdankt seinen Namen den großen weißen Hochblättern, die im Frühsommer wie Taschentücher an den Zweigen hängen. Diese Zierpflanze stammt aus den Bergwäldern Zentralchinas und setzt in jedem Garten einen ruhigen, eleganten Akzent.
Warum sich der Davidia involucrata im Garten lohnt
Der Baum wächst langsam und erreicht mit den Jahren eine Höhe von etwa 15 Metern und eine Breite von rund 10 Metern. Als Solitär gepflanzt entfaltet er sein volles Erscheinungsbild und wird zum Blickfang. In den ersten Jahren bildet er zunächst ein kräftiges Wurzelwerk, bevor die Blüte einsetzt.
Anders als viele andere Blühende Bäume trägt er keine klassischen Blütenblätter. Die eigentliche Wirkung entsteht durch zwei weiße Hochblätter, die die unscheinbaren Blütenköpfe umgeben.
Der richtige Standort und ein passender Boden
Der Taschentuchbaum bevorzugt einen halbschattigen Platz, geschützt vor kräftigem Mittagslicht. Ein frischer, tiefgründiger Boden fördert das gesunde Wachstum. Staunässe sollte vermieden werden, gleichmäßige Feuchtigkeit ist ideal.
Blüte, Belaubung und Entwicklung über die Jahre
Die weiße Blüte erscheint im Mai und Juni, meist erst nach mehreren Standjahren. Das herzförmige, sommergrüne Laub fällt im Herbst ab. Mit der Zeit gewinnt die Krone an Fülle und der Baum zeigt Jahr für Jahr mehr Hochblätter.
Er ist bis etwa -22 Grad winterhart und übersteht deutsche Winter gut. Junge Exemplare profitieren in den ersten Jahren von einem leichten Winterschutz am Stammfuß.
Pflege und Punkte, die Beachtung verdienen
Der Pflegeaufwand bleibt gering. In Trockenphasen ist mäßiges Gießen sinnvoll, besonders bei jungen Pflanzen. Ein Rückschnitt ist kaum nötig, entfernen Sie lediglich totes Holz. Für die Landschaftsgestaltung eignen sich als Unterpflanzung schattenverträgliche Farne oder Frühlingszwiebeln. Wer weitere Bäume für sein Grundstück sucht, findet passende Begleiter. Etwas Geduld gehört zum Erfolg dazu, doch das Warten lohnt sich Saison für Saison.
PRO TIPP : Taschentuchbaum
Der Taschentuchbaum, botanisch Davidia involucrata, stammt aus den Bergwäldern Zentralchinas. Dort wächst er in kühlen, feuchten Lagen, was seine Vorliebe für halbschattige Standorte und frische Böden im Garten erklärt.
Er wird bis etwa 15 Meter hoch und trägt herzförmiges, sommergrünes Laub. Auffällig sind die zwei großen weißen Hochblätter, die die kleinen Blütenköpfe umgeben und im Wind an hängende Taschentücher erinnern.
Die weiße Blüte erscheint im Mai und Juni. Meist zeigt sich der Baum jedoch erst nach mehreren Standjahren zum ersten Mal, da er zunächst sein Wurzelwerk und die Krone aufbaut. Etwas Geduld wird belohnt.
Ja, er ist bis etwa -22 Grad frosthart und übersteht deutsche Winter gut. Junge Pflanzen profitieren in den ersten Jahren von einem leichten Winterschutz am Stammfuß, etwa durch Mulch oder Reisig.
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