Weiße Blüten für Pergolen
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Waldrebe ‘Madame Lecoultre’ für elegante Rankflächen im Garten
Diese weiß blühende Waldrebe begleitet Pergolen, Zäune und Rankgitter mit großen, hellen Blüten über viele Wochen. Sie eignet sich für Gärten in Deutschland ebenso wie für einen großen Kübel auf Terrasse oder Balkon.
Waldrebe ‘Madame Lecoultre’ für helle Gartenplätze
Mit ihren weißen bis cremefarbenen Blüten von Mai bis September bringt diese Rankpflanze ruhige Helligkeit an senkrechte Flächen. Als Clematis mit kletterndem Wuchs erreicht sie bei guter Führung etwa 3 m Höhe und bleibt in der Breite meist bei 80 bis 100 cm.
Das Laub ist sommergrün, fein gegliedert und fällt im Winter ab. Dadurch wirkt die Pflanze im Frühjahr frisch austreibend und lässt sich gut mit immergrünen oder spät austreibenden Nachbarn kombinieren. Die Blüten werden von bestäubenden Insekten besucht und passen gut in einen naturnah gepflegten Garten.
Der richtige Standort fördert kräftige Wurzeln
Ideal ist ein sonniger bis halbschattiger Platz, an dem die Triebe Licht erhalten und der Wurzelbereich kühl bleibt. Der Boden sollte nährstoffreich, neutral bis leicht kalkhaltig und gut drainiert sein. Staunässe ist der wichtigste Punkt, den Sie vermeiden sollten.
Wie viele Kletterpflanzen braucht sie von Beginn an eine stabile Rankhilfe. Leiten Sie junge Triebe locker an und vermeiden Sie zu enge Bindungen, damit die Stängel bei Wind nicht eingeschnürt werden.
So bleibt die Waldrebe gesund durch das Jahr
Die Sorte ist bis etwa -19 °C winterhart und damit für die meisten Regionen Deutschlands geeignet. Bei starkem Kahlfrost können Triebspitzen zurückfrieren, die Pflanze treibt aus der Basis aber meist wieder aus, wenn der Wurzelbereich geschützt bleibt.
Gießen Sie im ersten Jahr regelmäßig, besonders bei trockenen Frühjahrswochen. Nach dem Einwurzeln verträgt sie kurze Trockenphasen besser, im Kübel bleibt sie jedoch auf gleichmäßige Wasserversorgung angewiesen. Eine Gabe reifer Kompost im Frühjahr unterstützt den Neuaustrieb.
Schneiden Sie im Spätwinter nur abgestorbene oder schwache Triebe heraus und kürzen Sie bei Bedarf leicht nach der ersten Blüte. Die Sorte gilt als robust, doch nasse, verdichtete Böden erhöhen das Risiko von Welke. Befallene Triebe sollten Sie zügig bis ins gesunde Holz entfernen.
Gute Begleiter und Einsatz im Garten
Diese Waldrebe eignet sich für Pergola, Rosenbogen, Rankgitter, Zaun und große Pflanzgefäße. In den ersten ein bis zwei Jahren baut sie ihr Wurzelwerk auf, danach gewinnt sie sichtbar an Fülle und deckt ihre Rankhilfe zuverlässiger.
Besonders harmonisch wirkt sie mit Kletterrosen in zarten Farben, mit Lavendel am Fuß oder mit schattenverträglichen Stauden wie Storchschnabel. Für eine Nutzung als leichter Sichtschutz sollten Sie mehrere Pflanzen einplanen und die Triebe regelmäßig verteilen, damit die Fläche gleichmäßig begrünt wird.
PRO TIPP : Waldrebe ‘Madame Lecoultre’
Pflanzen Sie an frostfreien Tagen von November bis März. Der Boden sollte nicht gefroren und gut abgetrocknet sein. Nach dem Setzen gründlich angießen und den Wurzelbereich mit Mulch schützen.
Ein leichter Schnitt reicht meist aus. Entfernen Sie im Spätwinter abgestorbene oder schwache Triebe. Nach der ersten Blüte können Sie einzelne lange Triebe moderat einkürzen, um die Form zu lenken.
Im Kübel gelingt die Kultur, wenn das Gefäß groß und tief ist, etwa ab 40 cm. Wichtig sind Drainagelöcher, nährstoffreiche Erde, eine stabile Rankhilfe und regelmäßiges Gießen im Sommer.
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