Blauviolett für sonnige Plätze
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Waldrebe ‘Nancy’ (Jour de la Terre®) für blauviolette Blüten an sonnigen Plätzen
Die Waldrebe ‘Nancy’ (Jour de la Terre®) ist eine buschig rankende Staude für sonnige Gartenbereiche. Sie verbindet eine lange Blüte von Mai bis Juli mit guter Winterhärte und bleibt dabei überschaubar im Wuchs.
Waldrebe ‘Nancy’ wächst buschig und gut geführt
Diese Sorte unterscheidet sich von stark schlingenden Arten durch ihren eher buschigen, locker aufrechten Aufbau. Ihre Triebe erreichen zur Reife etwa 150 cm Höhe und meist 60 bis 80 cm Breite, je nach Boden, Schnitt und Rankhilfe. Ein Stab, Obelisk oder niedriger Zaun hilft, die Pflanze ruhig zu führen.
Das sommergrüne Laub ist frischgrün und zieht im Winter ein. Die violetten Blüten erscheinen von Mai bis Juli und werden von Insekten besucht. Innerhalb der Clematis ist sie eine gute Wahl für Gärtner, die eine blühende, nicht zu wuchtige Pflanze für Beet, Kübel oder kleine Strukturpunkte suchen.
Der richtige Platz sorgt für eine verlässliche Blüte
In Deutschland eignet sich ein sonniger Standort mit durchlässigem, humosem Boden. Der Wurzelbereich sollte kühl bleiben, etwa durch Mulch oder niedrige Begleitstauden. Unter den Kletterpflanzen passt diese Waldrebe gut an Zäune, kleine Pergolen, Rankgitter und in große Gefäße auf Balkon oder Terrasse.
Die Sorte ist bis etwa -28 °C winterhart und für viele Regionen im gemäßigten Klima geeignet. Bei strengem Frost können oberirdische Triebe zurücktrocknen, die Pflanze treibt aber aus der Basis wieder aus. Nach dem Anwachsen verträgt sie kurze Trockenphasen, im Kübel und auf sandigem Boden bleibt regelmäßiges Gießen wichtig.
So gelingt die Pflanzung Schritt für Schritt
Gepflanzt wird vorzugsweise von November bis März an frostfreien Tagen oder im zeitigen Frühjahr. Halten Sie etwa 50 cm Abstand zu Nachbarpflanzen, damit Luft an die Triebe kommt und die Wurzeln sich gut entwickeln können.
Im ersten Jahr steht das Einwurzeln im Vordergrund. Ab dem zweiten Jahr wird der Wuchs dichter, im dritten Jahr zeigt die Pflanze bei passendem Standort meist ihre stabile Form und eine reichere Blüte.
Die Pflege bleibt saisonal und gut planbar
Im Frühjahr entfernen Sie abgestorbene oder schwache Triebe und kürzen bei Bedarf auf kräftige Knospen ein. Eine dünne Gabe Kompost unterstützt den Austrieb. Im Sommer wird bei längerer Trockenheit moderat gegossen, besonders bei Kübelkultur. Verblühtes kann ausgeputzt werden, wenn ein gepflegtes Bild gewünscht ist.
Im Herbst genügt eine schützende Mulchschicht über dem Wurzelbereich. Die Sorte gilt bei luftigem Stand und drainiertem Boden als widerstandsfähig gegen viele Krankheiten. Achten Sie vor allem auf Staunässe, zu enge Pflanzung und überhitzte Töpfe. Gute Partner sind niedrige Stauden, Gräser oder Rosen, solange sie die Wurzeln nicht bedrängen.
PRO TIPP : Waldrebe ‘Nancy’ (Jour de la Terre®)
Geeignet sind frostfreie Tage von November bis März. In kälteren Regionen Deutschlands ist eine Pflanzung im zeitigen Frühjahr besonders sicher, da die Pflanze vor dem ersten Winter gut einwurzeln kann.
Eine Rankhilfe ist sinnvoll. Die Sorte wächst buschig und nicht stark selbsthaftend. Führen Sie die Triebe an Stab, Obelisk, Zaun oder Gitter und binden Sie sie locker an.
Die Pflanze ist bis etwa -28 °C winterhart. Im Beet reicht meist eine Mulchschicht über dem Wurzelbereich. Kübel sollten geschützt stehen, damit der Ballen nicht komplett durchfriert.
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