Weiße Blüten bis in den Herbst
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
weiß Fächerblume bringt helle Akzente in Kästen und Kübel
Die weiß Fächerblume ist eine zuverlässige Sommerpflanze für helle Standorte. Ihre fächerförmigen weißen Blüten begleiten den Garten von Mai bis Oktober und wirken besonders ruhig in gemischten Pflanzungen.
Wie die weiße Fächerblume im Sommer wirkt
Die Fächerblume, botanisch Scaevola blanc, wächst locker ausladend bis überhängend. Ihre Triebe können unter guten Bedingungen bis etwa 80 cm erreichen, meist mit einer Breite von 40 bis 60 cm. Dadurch füllt sie Balkonkästen, Ampeln und Kübel schnell, ohne steif zu wirken.
Das grüne Laub ist dicht, leicht fleischig und während der Gartensaison beständig frisch. Die Blüten erscheinen in Weiß mit zart grünlicher Mitte. Sie öffnen sich laufend nach, sodass die Pflanze über viele Wochen einen gepflegten Eindruck behält.
Der passende Platz für Kästen, Kübel und Beete
Für Terrasse und Balkon eignet sich die Pflanze besonders gut, wenn der Standort sonnig bis halbschattig und luftig ist. Auch im vorderen Beet oder als Randpflanze im Sommermassiv kann sie eingesetzt werden. Als Teil der Gruppe Einjährige Pflanzen wird sie in Deutschland vor allem für eine lange Saisonwirkung kultiviert.
Der Boden sollte locker, humos und durchlässig sein. In Gefäßen ist eine hochwertige Blumenerde mit Drainageschicht sinnvoll, denn Staunässe schwächt die Wurzeln. Mit Petunien, Verbenen, Ziergräsern oder blau blühenden Sommerblumen entstehen ausgewogene Pflanzbilder.
Die Scaevola blanc richtig pflanzen
Gepflanzt wird von März bis Juni, im Freiland in vielen Regionen Deutschlands sicherheitshalber erst nach den letzten Nachtfrösten. Im März und April ist ein geschützter Platz, etwa im Frühbeet oder nah an der Hauswand, ratsam. Halten Sie etwa 60 cm Abstand, wenn die Triebe frei überhängen oder sich im Beet ausbreiten sollen.
Pflege im Jahreslauf mit verlässlichen Handgriffen
Im Sommer braucht die Fächerblume regelmäßige Wassergaben, besonders im Balkonkasten. Sie verträgt kurze Trockenphasen besser als viele Sommerblumen, sollte aber nicht dauerhaft austrocknen. Geben Sie von Juni bis September alle ein bis zwei Wochen einen milden Flüssigdünger, damit die Nachblüte stabil bleibt.
Die Pflanze gilt als recht widerstandsfähig gegen Krankheiten. Kritisch sind vor allem Staunässe, kalte nasse Erde und zu dichter Stand. Die Frage, ob die Fächerblume winterhart ist, lässt sich klar beantworten: Im deutschen Garten ist sie nicht frosthart. Schon leichte Fröste schädigen Triebe und Laub; eine helle, frostfreie Überwinterung bei etwa 8 bis 12 °C ist möglich, aber nicht immer zuverlässig.
PRO TIPP : weiß Fächerblume
In milden Lagen ab Mai, sicher nach den Eisheiligen. März und April eignen sich nur für geschützte, frostfreie Plätze. Junge Pflanzen reagieren empfindlich auf Nachtfrost.
Gießen Sie, sobald die obere Erdschicht trocken ist. An heißen Tagen kann tägliches Gießen nötig sein. Überschüssiges Wasser muss ablaufen, da Staunässe die Wurzeln schädigt.
Sie ist nicht winterhart und wird meist einjährig kultiviert. Eine Überwinterung gelingt nur hell, frostfrei und eher kühl bei etwa 8 bis 12 °C, mit sehr sparsamen Wassergaben.
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