Trockene Flächen dicht begrünt
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Wolliges Katzenpfötchen für trockene Sonnenplätze
Das Wollige Katzenpfötchen ist eine robuste, teppichbildende Staude für sonnige, magere Gartenbereiche. Mit silbrig behaartem Laub und weißen, zart duftenden Blüten im Mai und Juni bringt es Struktur in Steingarten, Beetkante und Pflanzgefäß.
Wolliges Katzenpfötchen als ruhiger Bodendecker für trockene Plätze
Antennaria dioica var. borealis wächst tapissant und breitet sich mit der Zeit flach aus. Das Laub wirkt wollig, graugrün bis silbrig und bleibt in milden Wintern teilweise erhalten. Die angegebene Endhöhe kann je nach Kulturbedingungen bis etwa 130 cm betragen; im Garten zeigt sich die Pflanze vor allem als flächiger Bodendecker mit aufrechten Blütenstielen.
Innerhalb der Katzentatzen eignet sich diese Form besonders für durchlässige, sandige und eher trockene Böden. Sie passt in Steingärten, Trockenmauern, sonnige Beete, Gräber, Tröge und kleinere Flächen, in denen ein niedriger, belastbarer Pflanzenteppich gefragt ist.
Der passende Standort entscheidet über dauerhaftes Wachstum
Wählen Sie einen vollsonnigen Platz mit drainierendem Boden. Schwere Lehmböden sollten vor der Pflanzung mit Sand, Splitt oder feinem Kies verbessert werden, damit Wasser rasch abläuft. Staunässe, besonders im Winter, ist der wichtigste Punkt zur Vorsicht.
Nach dem Anwachsen kommt die Staude mit Trockenphasen gut zurecht. In sehr heißen Sommern oder im Topf braucht sie dennoch gelegentlich Wasser, sobald der Ballen vollständig austrocknet. Als Bodendecker für trockene Standorte ist sie genügsam, aber nicht für dauerhaft nasse Erde geeignet.
Pflanzen und pflegen im Rhythmus der Jahreszeiten
Die Pflanzung gelingt am besten im Frühjahr oder frühen Herbst, wenn der Boden nicht gefroren ist. Setzen Sie die Pflanzen mit etwas Abstand, damit sich die Polster in den ersten ein bis drei Jahren schließen können. Zwischen anderen Staudenblumen wirkt sie gut mit Thymian, niedrigem Salbei, Sedum oder kleinen Gräsern.
So entwickelt sich Antennaria dioica var. borealis im Beet
Im ersten Jahr bildet die Pflanze vor allem Wurzeln und erste Ausläufer. Ab dem zweiten Jahr wird der Teppich dichter, die weißen Blüten erscheinen zuverlässiger, und kleine Wildbienen sowie Schmetterlinge können die Blüten besuchen. So entsteht Schritt für Schritt ein pflegearmer, naturnaher Pflanzbereich.
Die Winterhärte liegt bei etwa -22 °C, was für viele Regionen Deutschlands gut geeignet ist. Bei Kahlfrost können einzelne Blätter leiden, die Pflanze treibt jedoch meist aus der Basis wieder nach. Krankheiten treten selten auf, solange der Standort sonnig, luftig und gut drainiert bleibt.
PRO TIPP : Wolliges Katzenpfötchen
Geeignet sind Frühjahr und früher Herbst. Der Boden sollte frostfrei und gut abgetrocknet sein. Nach dem Pflanzen einmal gründlich angießen, damit der Wurzelballen Bodenschluss bekommt.
Ideal ist ein magerer, sandiger und sehr gut drainierter Boden in voller Sonne. Schwere Erde vor der Pflanzung mit Sand oder Splitt verbessern. Staunässe schwächt die Pflanze deutlich.
Nach dem Anwachsen nur bei längerer Trockenheit gießen. Im Beet ist die Pflanze sparsam, in Töpfen trocknet der Ballen schneller aus und sollte an heißen Tagen kontrolliert werden.
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