Rotes Laub im Garten
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Zierpflaume
Die Zierpflaume, botanisch Prunus cerasifera Atropurpurea, ist ein kleiner Baum, der schon im März und April mit rosa Blüten den Frühling einleitet. Ihr dunkelrotes Laub bringt über die ganze Saison Farbe an einen sonnigen Standort.
Warum diese Sorte den Garten prägt
Anders als die grünblättrige Wildform überzeugt Prunus cerasifera Atropurpurea durch ihr purpurrotes Laub, das im Austrieb rötlich glänzt und sich bis zum Herbst hält. Die frühe Blüte macht sie zu einem der ersten Farbtupfer im Jahr.
Mit rund 7 Metern Höhe und 5 Metern Breite entwickelt sie mit den Jahren eine breit ausladende Krone. Als Solitär gepflanzt zieht sie den Blick auf sich, in einer Gruppe schafft sie farbige Struktur.
Wo die Zierpflaume am besten wächst
Ein voll sonniger Platz fördert die kräftige Laubfärbung. Im Schatten verblasst das Rot und die Blüte fällt spärlicher aus. Der Boden sollte durchlässig sein, normale Gartenerde ist gut geeignet.
Mit einer Frosthärte bis etwa -22 Grad Celsius übersteht die Zierpflaume die Winter in Deutschland zuverlässig. In rauen Lagen empfiehlt sich ein windgeschützter Standort.
Gute Nachbarn und Verwendung im Garten
Unter den Blühende Bäume setzt die Zierpflaume einen frühen und farbstarken Akzent. Sie lässt sich mit hellblühenden Sträuchern kombinieren, deren Weiß oder Gelb das dunkle Laub betont. Auch als Blickfang in einer Rasenfläche wirkt sie ausgewogen.
Pflege und Schnitt im Jahresverlauf
Die Zierpflaume ist pflegeleicht und wächst mäßig schnell. Ein Rückschnitt ist selten nötig und erfolgt nach der Blüte, um Wunden zu vermeiden. Setzen Sie diese Sorte am besten im Oktober oder November, wenn der Boden noch mild ist.
Wie andere Bäume dieser Gruppe kann sie in feuchten Jahren zu Pilzbefall neigen. Ein luftiger Standort und ausgelichtete Krone beugen vor und sichern die Freude Saison für Saison.
PRO TIPP : Zierpflaume
Prunus cerasifera Atropurpurea wird meist auf eine robuste Wildunterlage wie die grünblättrige Kirschpflaume veredelt. So bleibt die typische rote Laubfärbung erhalten und der Baum wächst kräftig und standfest an.
Diese Sorte trägt gelegentlich kleine, rötliche Früchte, die im Spätsommer von August bis September reifen. Sie sind essbar, aber klein und säuerlich. Im Vordergrund steht der Zierwert durch Blüte und Laub, nicht die Ernte.
Ein Schnitt ist nur selten nötig und erfolgt am besten direkt nach der Blüte im späten Frühjahr. So heilen die Wunden gut und die Blütenknospen des Folgejahres bleiben erhalten. Vermeiden Sie starke Schnitte im Winter.
Wählen Sie einen vollsonnigen Platz mit durchlässigem Boden. Sonne verstärkt die rote Laubfärbung und fördert eine reiche Blüte. Halten Sie rund 4 Meter Abstand zu Nachbarpflanzen, damit sich die breite Krone entfalten kann.
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