Robuste Rispen bis in den Herbst
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Zotten-Raugras für standfeste Struktur und lange Rispen
Das Zotten-Raugras ist ein ausdauerndes Ziergras für Gärten mit ruhiger, natürlicher Wirkung. Es wächst langsam, bleibt gut beherrschbar und begleitet die Gartengestaltung über viele Jahre.
Zotten-Raugras als ruhiger Strukturgeber im Garten
Spodiopogon sibiricus west lake bildet einen aufrechten bis leicht überhängenden Horst. In der Reife erreicht die Pflanze etwa 120 cm Höhe und je nach Standort ungefähr 60 bis 80 cm Breite. Das sommergrüne Laub ist fein bis mittelbreit, trocknet im Winter ein und treibt im Frühjahr zuverlässig wieder aus.
Von Juli bis in den November erscheinen lockere, violett getönte Blütenrispen, die über dem Laub stehen und dem Beet Höhe geben. Im Sortiment der Gräser fällt diese Art durch ihre späte Wirkung, den standfesten Wuchs und die zurückhaltende Ausbreitung auf.
Der passende Standort für sichere Entwicklung
Wählen Sie einen sonnigen bis halbschattigen Platz mit durchlässigem Boden. Schwere Erde sollte vor der Pflanzung mit Sand oder feinem Kies gelockert werden, denn dauerhafte Staunässe schwächt die Wurzeln. In den meisten Regionen Deutschlands kommt die Pflanze mit gemäßigtem Klima gut zurecht.
Das Ziergras eignet sich für Staudenbeete, naturnahe Pflanzungen, lockere Sichtschutzreihen, als Solitär und für große Kübel auf Terrasse oder Balkon. Zwischen Stauden wie Herbstastern, Sonnenhut oder spät blühenden Salbeiarten entsteht ein stimmiger Übergang, ohne dass das Gras seine klare Form verliert.
So gelingt die Pflanzung im Herbst
Die beste Pflanzzeit liegt von September bis November, solange der Boden noch offen und ausreichend warm ist. Wässern Sie den Wurzelballen vor dem Einsetzen gründlich und setzen Sie ihn auf gleicher Höhe wie im Topf in die Erde.
Im ersten Standjahr braucht das Zotten-Raugras regelmäßige, aber maßvolle Wassergaben. Ab dem zweiten bis dritten Jahr verträgt es kurze Trockenphasen besser, sollte bei anhaltender Sommerhitze oder im Kübel jedoch nicht völlig austrocknen.
Pflege von Spodiopogon sibiricus west lake im Jahreslauf
Die Sorte gilt als winterhart bis etwa -22 °C und ist damit für viele deutsche Gärten geeignet. Bei Frost zieht das oberirdische Laub ein oder trocknet ab, während der Wurzelstock geschützt im Boden bleibt. In Kübeln ist ein Winterschutz um den Topf sinnvoll, weil der Ballen schneller durchfriert.
Schneiden Sie die trockenen Halme erst im zeitigen Frühjahr eine Handbreit über dem Boden zurück. Eine dünne Gabe reifen Komposts unterstützt den Neuaustrieb. Die Pflanze ist bei luftigem Stand und drainiertem Boden wenig anfällig für Krankheiten; achten Sie vor allem auf Staunässe und auf ausreichendes Gießen während langer Trockenperioden.
PRO TIPP : Zotten-Raugras
Ideal ist die Pflanzung von September bis November, solange der Boden noch nicht gefroren ist. So kann der Wurzelballen vor dem Winter anwachsen. In kalten Lagen empfiehlt sich eine Mulchschicht als zusätzlicher Schutz.
Lassen Sie die trockenen Halme über den Winter stehen und schneiden Sie sie erst im zeitigen Frühjahr eine Handbreit über dem Boden zurück. Danach hilft etwas reifer Kompost beim neuen Austrieb.
Ein großer Kübel mit Abzugslöchern und drainierendem Substrat ist geeignet. Gießen Sie im Sommer regelmäßig, aber vermeiden Sie Staunässe. Im Winter sollte der Topf geschützt stehen oder umwickelt werden.
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