Süße Feigen auf kleinem Raum
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Zwergfeige Ficcolino bringt süße Feigen auch auf kleine Flächen
Die Zwergfeige Ficcolino ist eine kompakte Speisefeige für Terrasse, Balkon und geschützte Gartenplätze. Sie verbindet essbare, violette Früchte mit einem gut beherrschbaren Wuchs und eignet sich damit für Gärtner, die wenig Raum sinnvoll nutzen möchten.
Was die Zwergfeige Ficcolino im kleinen Garten leistet
Als Feigenbaum bleibt diese Sorte deutlich handlicher als klassische Feigen und wächst eher breit ausladend als streng aufrecht. Sie erreicht nach einigen Jahren etwa 180 cm Höhe und je nach Schnitt ungefähr 120 bis 150 cm Breite. Das große, grüne, gelappte Laub ist sommergrün und fällt im Herbst ab.
Die kleinen gelblichen Blüten sind bei Feigen meist unauffällig, die Fruchtbildung zeigt sich zwischen Juli und Oktober. Die violetten Früchte schmecken süß und mild aromatisch, wenn sie voll ausreifen. Sie eignen sich frisch vom Strauch, zu Käse, in Desserts oder kurz erwärmt zu herzhaften Gerichten.
Der passende Standort entscheidet über Aroma und Reife
In Deutschland gelingt die Kultur am sichersten an einem vollsonnigen, warmen und windgeschützten Platz, zum Beispiel vor einer Südwand. Für die Kategorie Obstbäume und Sträucher ist diese Zwergfeige eine handliche Wahl für Topf, kleines Spalier, Einzelstellung, Beet oder einen geschützten Naschgarten.
Der Boden sollte tiefgründig, locker und gut drainiert sein. Schwere Lehmböden werden vor dem Pflanzen mit Sand, Splitt oder reifem Kompost verbessert, denn Staunässe schwächt die Wurzeln. Im Kübel sind 40 bis 50 Liter Volumen, Abzugslöcher und eine Drainageschicht sinnvoll.
Trockenheit verträgt die Pflanze nach dem Einwurzeln besser als dauerhafte Nässe. Während langer Hitzeperioden und bei Fruchtansatz braucht sie dennoch gleichmäßige Wassergaben, besonders im Topf.
So gelingt die Pflege im Jahreslauf
Die beste Pflanzzeit liegt im März und April, in milden Lagen auch im Oktober oder November. In kälteren Regionen Deutschlands ist die Frühjahrspflanzung sicherer, weil die Wurzeln vor dem ersten Winter Zeit zum Einwachsen haben.
Die Sorte ist bis etwa -8 °C frosthart. Bei strengem Frost können junge Triebe zurückfrieren, gut geschützte Pflanzen treiben aber meist wieder aus. Vor allem im Kübel ist ein heller, kühler Winterplatz oder ein geschützter Hauswandbereich ratsam.
Mit der Ernte wächst der Gartenwert von Jahr zu Jahr
Im ersten Standjahr bildet die Pflanze vor allem Wurzeln und Grundtriebe. Ab dem zweiten Jahr verzweigt sie sich stärker, und ab dem dritten Jahr sind bei guter Wärme regelmäßigere Ernten möglich. Reife Feigen geben auf leichten Druck nach und hängen oft etwas weicher am Trieb.
Die Zwergfeige ist insgesamt robust und wenig krankheitsanfällig, wenn Luft zirkulieren kann und der Boden nicht vernässt. Achten Sie auf Spätfrost, kalte Ostwinde und zu kleine Töpfe. Als Begleiter passen mediterrane Kräuter, niedrige Stauden oder trockenheitsverträgliche Gräser, solange sie der Feige keine starke Wurzelkonkurrenz machen.
PRO TIPP : Zwergfeige Ficcolino
Ein großer Kübel mit 40 bis 50 Litern Volumen ist gut geeignet. Wichtig sind Abzugslöcher, Drainage und gleichmäßiges Gießen im Sommer. Im Winter sollte der Topf vor Durchfrieren und Staunässe geschützt werden.
In den meisten Regionen ist März bis April ideal, sobald keine starken Fröste mehr drohen. In sehr milden Weinbau- oder Stadtlagen ist auch eine Pflanzung im Oktober oder November möglich.
Die Ernte liegt je nach Wärme zwischen Juli und Oktober. Reife Früchte sind violett, weich auf leichten Druck und schmecken süß mit mildem Feigenaroma. Sie sollten voll ausgereift geerntet werden.
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