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PRO TIPP : Blühende Kletterpflanzen
Clematis, Kletterhortensie, Kletterrosen und Glyzinie überstehen deutsche Winter problemlos im Freien. Sie treiben im Frühjahr zuverlässig neu aus und blühen mit zunehmendem Alter immer üppiger. Ein Mulchschutz an der Wurzelbasis ist in rauen Lagen empfehlenswert.
Kletterhortensie, Waldgeißblatt und bestimmte Clematis-Arten wie Clematis montana gedeihen auch im Halbschatten oder an einer Nordwand. Sie benötigen gut durchlässigen Boden und ausreichend Feuchtigkeit, blühen aber zuverlässig ohne direkte Sonne.
Schnellwachsende Arten wie Knöterich oder Blauregen legen pro Saison 1 bis 2 Meter zu. Einjährige Sorten wie Cobaea oder Prunkwinde bedecken einen Zaun in einer einzigen Vegetationsperiode. Mehrjährige Arten wachsen im zweiten und dritten Jahr deutlich kräftiger.
Ja, die meisten Arten brauchen eine Stütze zum Anranken – Drähte, Holzgitter oder Spaliere. Selbsthaftende Arten wie Kletterhortensie oder wilder Wein haften an rauen Wänden ohne Hilfe. Die Rankhilfe sollte vor dem Pflanzen angebracht werden, damit sich die Triebe von Anfang an führen lassen.
Frühling (April bis Mai) ist ideal, da die Pflanzen die gesamte Vegetationsperiode zum Einwurzeln haben. Containerware kann auch im Herbst gepflanzt werden. Frostempfindliche Arten sollten erst nach den Eisheiligen in den Boden oder in den Kübel.
Ja, kompakte Sorten wie Clematis, Kapuzinerkresse oder Cobaea eignen sich gut für den Balkon. Der Kübel sollte mindestens 20 Liter fassen und einen Abzug haben. Im Sommer regelmäßig gießen und düngen, im Winter vor Frost schützen oder einlagern.
