Rhabarber

Rhabarber

Rhabarber für frische Ernten und einfache Gartenküche

Rhabarber lohnt sich, wenn Sie eine dauerhafte Nutzstaude suchen, die in deutschen Gärten zuverlässig überwintert und jedes Frühjahr neue Stangen schiebt. Aus der Ernte entstehen Kuchen, Kompott, Marmelade oder ein frischer Smoothie, ohne dass jedes Jahr neu ausgesät werden muss.

Sie finden hier kräftige Sorten mit roten oder grünen Stielen, unterschiedlicher Rhabarber Säure und Wuchskraft. Innerhalb der Obstbäume und Sträucher ergänzt die Staude Beerenobst und andere Erntegehölze, weil sie früh im Jahr nutzbare Erträge bringt.

Setzen Sie die junge Staude an einen tief gelockerten, humosen Platz und planen Sie genug Raum für große Blätter ein. Im Nutzgarten steht sie zuverlässig neben ausdauernden Pflanzen; wer weitere immergrüne Fruchtgehölze sucht, vergleicht ihn oft mit dem Erdbeerbaum.

Rhabarber: welche Sorte passt zu Ihrem Geschmack?

Für Rhabarber Rezepte mit milderem Ergebnis eignen sich rotstielige Sorten, während grüne Stiele meist kräftiger und säuerlicher schmecken. Dicke Stangen bringen viel Masse für Rhabarber Kompott und Rhabarber Marmelade; feinere Stiele lassen sich gut für Kuchenstücke oder einen Rhabarber Smoothie verarbeiten.

Die passende Staude für Beet und Küche

Wählen Sie einen sonnigen bis halbschattigen Standort, der im Sommer nicht völlig austrocknet. Ein nährstoffreicher Boden mit Kompost unterstützt den Rhabarber Anbau, Staunässe schwächt dagegen die Wurzeln. Pro Staude rechnen Sie etwa einen Quadratmeter, damit Luft zirkuliert und die Blätter gesund abtrocknen.

Wann wird gesetzt und geerntet?

Die beste Zeit zum Setzen liegt im Frühjahr oder Herbst, solange der Boden offen und nicht gefroren ist. Im ersten Jahr bleibt die Staude möglichst unbeerntet; ab dem zweiten Standjahr können Sie Rhabarber ernten, meist von April bis zum Johannistag Ende Juni.

Für einen sicheren Start helfen wenige Handgriffe, die sich in deutschen Gärten bewährt haben:

  • Vor dem Setzen reifen Kompost einarbeiten und schwere Böden mit Sand lockern.
  • Den Wurzelstock so tief setzen, dass die Knospen knapp unter der Erdoberfläche liegen.
  • Im Frühjahr organisch düngen und bei Trockenheit durchdringend gießen, nicht täglich oberflächlich.
  • Blütenstiele früh ausbrechen, damit die Kraft in die essbaren Stangen geht.
  • Zum Rhabarber lagern die Stangen ungewaschen in ein feuchtes Tuch wickeln und zeitnah verbrauchen.

Nach zwei bis drei Jahren entsteht ein kräftiger Horst, der den Garten verlässlich begleitet. So wächst mit ruhigen Pflegeschritten eine Erntequelle heran, die Saison für Saison Freude in Küche und Beet bringt.

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PRO TIPP : Rhabarber

Die beste Pflanzzeit liegt im Herbst oder zeitigen Frühjahr, sobald der Boden frostfrei ist. Herbstpflanzungen wurzeln bis zum Winter an; im Frühjahr braucht die Staude regelmäßige Feuchtigkeit.

Im ersten Standjahr sollte die Staude Kraft aufbauen. Ab dem zweiten Jahr ernten Sie von April bis etwa 24. Juni, indem Sie die Stangen mit leichtem Dreh herausziehen statt schneiden.

Ein sonniger bis halbschattiger Platz mit tiefgründigem, humosem und gleichmäßig feuchtem Boden ist passend. Staunässe vermeiden, da sie die Wurzeln schwächt.

Die Säure hängt von Sorte, Erntezeit und Stieldicke ab. Rotstielige Sorten wirken oft milder, grüne meist herber. Erdbeeren, Apfel oder Zucker runden Kompott und Marmelade ab.

Die Stangen ungewaschen in ein feuchtes Tuch wickeln und im Gemüsefach aufbewahren. Für gutes Aroma innerhalb weniger Tage verarbeiten; Blätter vorher entfernen und nicht verwenden.