Sonniges Polster mit Blüte
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Aschgrauer Storchschnabel ‘Giuseppii’ als feines Polster für sonnige Gartenplätze
Diese niedrige Polsterpflanze bringt Struktur in trockene, helle Bereiche des Gartens. Willemse empfiehlt sie besonders dort, wo ein bodennaher Wuchs, lange Blütezeit und einfache Pflege gefragt sind.
Aschgrauer Storchschnabel ‘Giuseppii’ für sonnige Steingärten
Der Aschgraue Storchschnabel ‘Giuseppii’ wächst teppichartig und bleibt mit etwa 15 cm Höhe angenehm niedrig. In der Breite sind je nach Standort ungefähr 20 bis 30 cm realistisch. Sein graugrünes, fein gelapptes Laub wirkt ruhig und ist in milden Wintern teilweise wintergrün, kann bei starkem Frost aber zurückziehen.
Von Mai bis August erscheinen schlichte rosa Blüten, die auch Bienen anziehen. Im Sortiment der Stauden-Geranien fällt diese Sorte durch ihre Eignung für Steingärten, Kiesflächen, Trogränder und sonnige Beetkanten auf.
Der passende Standort für dichte Polster
Wählen Sie einen vollsonnigen Platz mit durchlässigem, eher magerem Boden. Unter den Stauden eignet sich diese Pflanze besonders für Gartenbereiche, in denen Nässe schnell abläuft und der Boden sich im Frühjahr zügig erwärmt.
In Deutschland ist die Sorte bis etwa -19 °C winterhart. Bei Kahlfrost kann das Laub eintrocknen, der Wurzelstock treibt jedoch meist wieder aus. Trockenheit wird nach dem Einwurzeln gut vertragen, lange Hitzeperioden im ersten Standjahr erfordern dennoch gelegentliches Gießen.
Geranium cinereum Giuseppii richtig pflanzen und begleiten
Die beste Pflanzzeit liegt von September bis November, solange der Boden offen und nicht vernässt ist. In kühlen Regionen ist eine frühe Herbstpflanzung sinnvoll, damit sich vor dem Winter erste Wurzeln bilden.
Im ersten Jahr schließt sich das Polster langsam. Ab dem zweiten Jahr wirkt der Bestand dichter, im dritten Jahr kann er kleine Fugen, Kanten und sonnige Lücken zuverlässig bedecken.
Pflege im Jahreslauf und verlässliche Entwicklung
Im Frühjahr entfernen Sie trockene Blätter und abgestorbene Triebe. Eine sehr kleine Gabe reifer Kompost reicht meist aus. Nach der Hauptblüte fördert ein leichter Rückschnitt einen kompakten Aufbau und kann weitere Blüten unterstützen.
Die Pflanze gilt bei passendem Standort als wenig krankheitsanfällig. Staunässe bleibt der wichtigste Risikofaktor, da sie Wurzelschäden begünstigt. Gute Partner sind Thymian, Sedum, niedrige Nelken oder kleine Gräser, sofern alle sonnig und eher trocken stehen.
PRO TIPP : Aschgrauer Storchschnabel ‘Giuseppii’
Ideal ist September bis November, solange der Boden frostfrei ist. In kälteren Regionen Deutschlands pflanzen Sie besser früh im Herbst, damit die Wurzeln vor dem Winter anwachsen.
Der Boden sollte sehr durchlässig sein, gern kiesig oder sandig. Schwere Lehmerde verbessern Sie mit Splitt oder grobem Sand. Dauerhafte Winternässe sollte vermieden werden.
Schneiden Sie verblühte Triebe leicht zurück, damit das Polster kompakt bleibt. Im Frühjahr trockenes Laub entfernen. Gießen ist vor allem im ersten Jahr und bei langer Trockenheit nötig.
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