Blaue Blüten für feuchte Beete
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Blaue Sumpfschwertlilie für klare Akzente an feuchten Gartenplätzen
Die Blaue Sumpfschwertlilie ist eine robuste Iris für Teichränder, Sumpfbeete und dauerhaft frische Böden. Sie bringt von Mai bis Juli blaue bis leicht blauviolette Blüten in Bereiche, in denen viele Gartenpflanzen nur schwer gedeihen.
Die Blaue Sumpfschwertlilie zeigt Stärke an nassen Standorten
Iris versicolor wächst aufrecht mit schmalen, schwertförmigen Blättern. Das Laub ist sommergrün, frischgrün und zieht im Herbst ein. Ausgewachsen erreicht die Pflanze etwa 80 cm Höhe und je nach Standort ungefähr 50 bis 70 cm Breite.
Ihr besonderer Wert liegt in der sicheren Wirkung an feuchten Stellen. Sie eignet sich für den Teichrand, ein Sumpfbeet, naturnahe Pflanzungen, größere Kübel mit gleichmäßig feuchtem Substrat und als ruhiger Blickpunkt in kleinen Gruppen.
Wo sie im deutschen Garten zuverlässig wächst
Am besten steht sie sonnig bis halbschattig in humosem, lehmigem und dauerhaft feuchtem Boden. Leicht saure bis neutrale Erde ist geeignet. Im Sortiment rund um Sibirische und Japanische Iris ergänzt sie besonders die Bereiche, die regelmäßig Wasser erhalten.
Unter den Stauden ist sie eine gute Wahl, wenn Feuchtstellen im Garten gestaltet werden sollen. In trockenen Beeten wächst sie nur mit konsequenter Bewässerung. Kurze Trockenphasen werden eher vertragen, wenn der Boden schwer und humusreich bleibt.
Iris versicolor richtig pflanzen und durch das erste Jahr führen
Lockern Sie den Boden vor dem Pflanzen gründlich und mischen Sie reifen Kompost ein, wenn die Erde sehr arm ist. Der Wurzelbereich soll gut mit Erde abschließen, aber nicht austrocknen. Nach dem Setzen wird durchdringend gewässert.
Im ersten Standjahr entscheidet regelmäßige Feuchtigkeit über den Anwuchs. Prüfen Sie in warmen Wochen alle zwei bis drei Tage den Boden. In einem Kübel ist ein geschlossenes, wasserspeicherndes Gefäß sinnvoll, damit die Pflanze nicht unbemerkt austrocknet.
Pflege im Jahreslauf für dauerhafte Bestände
Die Blaue Sumpfschwertlilie ist in weiten Teilen Deutschlands winterhart, ungefähr bis minus 25 °C, sofern der Wurzelstock nicht austrocknet. Bei Frost zieht das Laub ein; der Austrieb erfolgt im Frühjahr erneut aus dem Rhizom. Kübel sollten im Winter geschützt und gleichmäßig feucht stehen.
Schneiden Sie altes Laub im späten Winter bodennah zurück. Entfernen Sie verblühte Stiele nach der Blüte, wenn keine Samenbildung gewünscht ist. Alle drei bis fünf Jahre kann ein dichter Horst im Frühjahr geteilt werden. Die Pflanze gilt als widerstandsfähig gegen viele Krankheiten; bei zu engem Stand und schlechter Luftbewegung können Blattflecken auftreten. Die Pflanze ist nicht für den Verzehr geeignet.
PRO TIPP : Blaue Sumpfschwertlilie
Günstig sind frostfreie Wochen von Februar bis Mai sowie September bis November. Nach der Pflanzung gründlich wässern und den Boden im ersten Jahr dauerhaft feucht halten.
Sie eignet sich gut für den Teichrand und feuchte Uferzonen. In einem Pflanzkorb kann sie je nach Wasserstand bis etwa 40 cm tief stehen, sollte aber nicht austrocknen.
Schneiden Sie abgestorbenes Laub im späten Winter bodennah ab. Im Frühjahr treibt die winterharte Pflanze neu aus. Dichte Horste können alle drei bis fünf Jahre geteilt werden.
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