Weißer Bodendecker, winterhart
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Blutroter Storchschnabel 'Album' für helle Bodendeckerflächen
Diese weiß blühende Auslese von Geranium sanguineum bildet niedrige, ruhige Pflanzflächen im Beet, am Gehölzrand und entlang von Wegen. Sie eignet sich für Gärtner, die eine robuste, langlebige Staude mit wenig Pflegeaufwand suchen.
Blutroter Storchschnabel 'Album' bringt ruhiges Weiß in den Garten
Geranium sanguineum Album wächst teppichbildend und bleibt mit etwa 20 cm Höhe angenehm niedrig. In der Breite erreicht eine gut eingewachsene Pflanze meist 30 bis 40 cm, je nach Boden und Pflege. Das sommergrüne Laub ist fein gelappt, frischgrün und zieht im Winter oberirdisch ein.
Von Mai bis August erscheinen weiße, schalenförmige Blüten, die Bienen und andere Bestäuber anziehen. Innerhalb der Stauden-Geranien fällt diese Sorte durch ihre helle Blüte und ihren dichten, flächigen Wuchs auf. Als Teil der Stauden passt sie gut in naturnahe Pflanzungen, ohne unruhig zu wirken.
Wo gelingt die Pflanzung am zuverlässigsten
Am besten steht der Storchschnabel an einem sonnigen bis halbschattigen Platz. Ideal ist normale Gartenerde, neutral bis leicht kalkhaltig, locker und gut drainiert. Staunässe sollte vermieden werden, besonders in schweren Böden und in niederschlagsreichen Wintern in Deutschland.
Im Kübel ist die Kultur möglich, wenn das Gefäß Abzugslöcher besitzt und das Substrat nicht dauerhaft nass bleibt. Für vollschattige Plätze ist die Sorte weniger geeignet, in hellem Halbschatten bleibt sie jedoch zuverlässig.
So bleibt Geranium sanguineum Album pflegeleicht durch das Jahr
Die Sorte gilt als sehr winterhart und verträgt ungefähr -28 °C. Bei Frost zieht sie sich in den Wurzelbereich zurück und treibt im Frühjahr neu aus. Ein Winterschutz ist im Beet meist nicht nötig, im Topf schützt man den Wurzelballen besser vor Durchfrieren.
Der Wasserbedarf ist gering, sobald die Pflanze eingewachsen ist. Kurze Trockenphasen werden gut überstanden, bei langer Sommerhitze sollte jedoch durchdringend gegossen werden. Schneiden Sie im Frühjahr altes Laub bodennah ab. Nach der Hauptblüte kann ein leichter Rückschnitt neuen, frischen Austrieb fördern.
Entwicklung, Kombinationen und realistische Grenzen
Im ersten Jahr steht die gute Verwurzelung im Vordergrund. Ab dem zweiten Jahr schließt sich die Fläche zunehmend, im dritten Jahr wirkt der Bodendecker meist deutlich dichter. Die Pflanze eignet sich für Beetränder, kleine Böschungen, naturnahe Flächen, niedrige Gruppenpflanzungen und lichte Gehölzränder.
Schöne Partner sind Frauenmantel, Katzenminze, Salbei, Ziergräser und niedrige Rosen, die ähnliche Bodenansprüche haben. Die kleinen weißen Blüten lassen sich auch für zarte, niedrige Sträuße schneiden. Krankheiten treten bei passendem Standort selten auf. Achten Sie vor allem auf zu nasse Erde, zu engen Stand und fehlende Luftbewegung, denn diese Faktoren schwächen die Pflanze langfristig.
PRO TIPP : Blutroter Storchschnabel 'Album'
Am zuverlässigsten gelingt die Pflanzung im Frühjahr oder Herbst. Containerpflanzen können auch zu anderen Zeiten gesetzt werden, solange der Boden nicht gefroren oder stark ausgetrocknet ist.
Ein leichter Rückschnitt nach der Hauptblüte hält den Horst kompakt und fördert frischen Austrieb. Im Frühjahr entfernen Sie alte, trockene Blätter bodennah, bevor der neue Austrieb beginnt.
Nach dem Anwachsen verträgt die Pflanze kurze Trockenphasen gut. Bei längerer Hitze oder sehr sandigem Boden sollte jedoch durchdringend gegossen werden, damit Blüte und Laub stabil bleiben.
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