Gelbe Früchte für feines Gelee
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Chinesische Quitte mit gelben Früchten für den sonnigen Garten
Die Chinesische Quitte ist ein langlebiger Fruchtbaum für Gärten mit geschützter, sonniger Lage. Sie verbindet eine frühe weiß bis rosafarbene Blüte mit gelben, essbaren Früchten, die sich besonders gut zum Verarbeiten eignen. Willemse begleitet Sie dabei mit bewährten Pflanztipps für eine sichere Entwicklung.
Chinesische Quitte als ruhiger Blickfang im Garten
Pseudocydonia sinensis wächst meist als kleiner Baum oder großer Strauch mit aufrechtem, später breit rundlichem Aufbau. Bei guten Bedingungen erreicht sie etwa 5 m Höhe und ungefähr 3 bis 4 m Breite. Ihr Laub ist sommergrün, glatt und frischgrün, im Herbst oft mit warmen Farbtönen.
Im März und April erscheinen einfache Blüten in Weiß bis zartem Rosa. Die Blüte ist nicht stark duftend, wirkt aber früh im Jahr sehr natürlich. Die Pflanze unterscheidet sich von klassischen Quitten durch ihren eher baumartigen Wuchs und ihre dekorativen, gelben Früchte.
Für Pseudocydonia sinensis den passenden Standort wählen
Wählen Sie einen sonnigen Platz in tiefgründigem, gut drainiertem Boden. Staunässe und stark verdichtete Erde sollten vermieden werden, weil die Wurzeln dort schlechter einwachsen. In der Gruppe Große Obstbäume eignet sie sich besonders als Solitär, wenn ihre Krone frei zur Geltung kommen darf.
Auch innerhalb der Auswahl Obstbäume und Sträucher ist sie eine gute Wahl für einen ruhigen Gartenbereich oder den Rand eines kleinen Obstgartens. Halten Sie mindestens 1,5 m Abstand zu Wegen und Nachbarpflanzen, mehr Platz ist bei freiem Kronenaufbau sinnvoll. Eine Kultur im großen Kübel ist möglich, bleibt aber pflegeintensiver und erfordert regelmäßiges Gießen.
Chinesische Quitte pflanzen und pflegen im Jahreslauf
Die besten Pflanzzeiten liegen in Deutschland im April, Mai sowie im September und Oktober. In rauen Lagen ist Frühjahrspflanzung oft sicherer, damit der Baum vor dem ersten Winter einwurzeln kann.
Die Chinesische Quitte ist bis etwa -19 °C winterhart und passt damit gut in viele gemäßigte Regionen Deutschlands. Spätfröste können jedoch junge Blüten schädigen, besonders in offenen Lagen. Nach dem Anwachsen verträgt sie kurze Trockenphasen, bei längerer Sommerhitze und im Kübel braucht sie weiterhin Wasser.
Die Früchte der Quitte ernten und verarbeiten
Die gelben Früchte reifen meist im Herbst. Roh sind sie eher fest und herb, gekocht entwickeln sie ihr feines Aroma für Gelee, Kompott, Mus oder Fruchtaufstrich. Da die Art in der Regel selbstfruchtbar ist, kann bereits ein einzelner Baum Früchte tragen, sofern Standort und Witterung passen.
Die Pflanze gilt als robust und zeigt bei luftigem Stand eine gute Widerstandskraft gegenüber vielen Krankheiten. Achten Sie dennoch auf Staunässe, Trockenstress bei Jungpflanzen und Frostschäden an frischen Austrieben. Im ersten Jahr steht das Einwurzeln im Vordergrund, ab dem zweiten bis dritten Jahr wird der Wuchs stabiler und die Ernte verlässlicher.
PRO TIPP : Chinesische Quitte
Geeignete Pflanzzeiten sind April, Mai sowie September und Oktober. In kälteren Regionen Deutschlands ist das Frühjahr vorteilhaft, damit die Pflanze vor dem Winter gut einwurzelt.
Eine Kultur im sehr großen Kübel ist möglich, aber anspruchsvoller. Verwenden Sie durchlässiges Substrat, gießen Sie regelmäßig und schneiden Sie moderat, da der Baum im Garten bis etwa 5 m hoch werden kann.
Die gelben Früchte sind essbar, roh jedoch meist fest und herb. Gekocht eignen sie sich gut für Gelee, Mus, Kompott oder Fruchtaufstrich und entwickeln dabei ein feines Aroma.
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