Schwarze Feigen sicher ernten
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Feige 'Noire de Caromb' für aromatische schwarze Früchte
Die Feige 'Noire de Caromb' ist eine selbstfruchtbare Sorte für sonnige, warme Plätze. Sie verbindet mediterranen Charakter mit einer gut planbaren Ernte im Spätsommer und eignet sich, je nach Region, für Gartenboden oder großen Kübel.
Ficus carica Noire de Caromb richtig einschätzen
Diese Feige wächst rasch und entwickelt einen ausladenden, lockeren Wuchs. Im Freiland kann sie vorsichtig geschätzt etwa 4 bis 6 m hoch und 3 bis 5 m breit werden, im Kübel bleibt sie durch Schnitt deutlich kompakter.
Das große, gelappte Laub ist sommergrün und sorgt in der warmen Jahreszeit für eine dichte Krone. Die Blüte bleibt unscheinbar, die schwarzen Früchte reifen vor allem im August und September. Ihr süßes, aromatisches Fruchtfleisch schmeckt frisch, in Kuchen, zu Käse oder getrocknet.
Der passende Platz für eine sichere Ernte
In Deutschland gelingt die Kultur am besten an einer sonnigen, windgeschützten Süd- oder Westwand. Als Feigenbaum bevorzugt diese Sorte einen tiefen, gut drainierten, auch kalkhaltigen Boden. Im Garten ergänzt sie Obstbäume und Sträucher, braucht aber genug Abstand zur Kronenentwicklung.
Gepflanzt wird idealerweise im März, April, September oder Oktober. In kühleren Lagen ist ein großer Kübel sinnvoll, damit die Pflanze bei strengem Frost geschützt aufgestellt werden kann.
So gelingt die Pflege im Jahreslauf
Im ersten Standjahr braucht die Feige regelmäßige Wassergaben, besonders bei Trockenheit. Eingewachsene Pflanzen vertragen kurze trockene Phasen, doch während der Fruchtbildung verbessert gleichmäßige Feuchte den Ertrag. Kübelpflanzen trocknen schneller aus und sollten im Sommer kontrolliert werden.
Im Frühjahr genügt Kompost oder ein organischer Obstgehölzdünger. Schneiden Sie im späten Winter erfrorene, sich kreuzende oder zu dicht stehende Triebe heraus. Ein leichter Formschnitt nach der Ernte hält die Krone luftig und erleichtert die Pflege saison après saison.
Feigen selbst im Garten züchten und kombinieren
Die Sorte ist bis etwa -11 °C winterhart. Bei starkem Frost können junge Triebe zurückfrieren, doch gut eingewurzelte Pflanzen treiben oft wieder aus, wenn der Wurzelbereich geschützt ist. In den ersten Wintern helfen Laubmulch, Jute oder Vlies, im Kübel zusätzlich ein geschützter Standort.
Nach ein bis zwei Jahren Anwuchs wird der Fruchtansatz meist regelmäßiger. Die Feige passt als Solitär, an eine warme Mauer, in den Innenhof oder in einen großen Topf auf der Terrasse. Lavendel, Salbei oder Thymian harmonieren am Fuß, solange sie die Wurzeln nicht bedrängen.
Die Sorte gilt als robust gegenüber vielen Krankheiten. Achten Sie dennoch auf Staunässe, spätfrostgefährdete Lagen und sehr nasse Sommer. Ernten Sie nur weiche, voll gefärbte Früchte, denn Feigen reifen nach dem Pflücken kaum nach und halten gekühlt meist nur wenige Tage.
PRO TIPP : Feige 'Noire de Caromb'
Geeignet sind März und April oder September und Oktober. In rauen Lagen ist Frühjahr sicherer, weil die Pflanze bis zum Winter besser einwurzelt. Wählen Sie immer einen sonnigen, geschützten Platz.
Im großen Kübel ist die Kultur gut möglich. Verwenden Sie ein durchlässiges Substrat, gießen Sie im Sommer regelmäßig und schützen Sie den Topf im Winter, da Wurzeln im Gefäß schneller durchfrieren.
Die Sorte ist bis etwa -11 °C winterhart. Junge Pflanzen schützt man mit Mulch am Wurzelbereich und Vlies um die Triebe. Kübel stellt man nahe an eine Hauswand oder frostarm und hell.
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