Süße Feigen vom eigenen Baum
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Feige Violette Dauphine für süße Ernten im sonnigen Garten
Die Feige Violette Dauphine ist eine selbstfruchtende Speisefeige für warme, geschützte Plätze. Sie verbindet kräftigen Wuchs mit violetten Früchten, die frisch, in Desserts oder kurz eingekocht angenehm süß schmecken.
Feige Violette Dauphine sicher auswählen
Botanisch handelt es sich um Ficus carica Violette Dauphine, eine laubabwerfende Feige mit großen, gelappten Blättern und aufrechtem bis breit ausladendem Wuchs. Als Feigenbaum erreicht sie unter guten Bedingungen etwa 4 m Höhe und bis 5 m Breite; im Hausgarten lässt sie sich durch Schnitt kleiner halten.
Die Blüte ist von März bis Mai unscheinbar, die Ernte folgt meist von Juli bis September. Die violetten Früchte sind für den Frischverzehr geeignet und entwickeln ihr Aroma am besten an voll ausgereiften, leicht weichen Früchten.
Der richtige Standort für kräftigen Wuchs
Wählen Sie einen vollsonnigen, windgeschützten Platz, ideal an einer Südwand oder in einem warmen Innenhof. Der Boden sollte tiefgründig, nährstoffreich und gut drainiert sein; neutrale bis kalkhaltige Gartenböden werden in der Regel gut vertragen.
In Deutschland ist die Sorte bis etwa -11 °C winterhart. In milden Weinbauklimata wächst sie ausgepflanzt zuverlässig, in kälteren Regionen braucht sie Winterschutz. Nach strengem Frost können Triebe zurückfrieren, doch ein gut geschützter Wurzelbereich erleichtert den Neuaustrieb.
So gelingt die Pflanzung Schritt für Schritt
Pflanzen Sie im März bis Mai oder im September bis Oktober. In der Gruppe Obstbäume und Sträucher benötigt diese Feige etwas Platz: rechnen Sie mit rund 3 m Abstand zu anderen kräftigen Gehölzen, mehr wenn sie frei wachsen darf.
Pflege und Ernte im Rhythmus der Jahreszeiten
Gießen Sie im ersten Jahr regelmäßig, später nur bei längerer Trockenheit gründlich. Die Feige verträgt trockene Phasen besser als Staunässe, braucht für saftige Früchte im Sommer aber gleichmäßige Feuchtigkeit. Eine Kompostgabe im Frühjahr reicht meist aus.
Schneiden Sie im Spätwinter erfrorene, sich kreuzende oder zu dicht stehende Triebe heraus. Ein leichter Auslichtungsschnitt erhält den Ertrag und erleichtert die Ernte. Die Pflanze gilt als robust gegenüber vielen Krankheiten; achten Sie vor allem auf Luftzirkulation und vermeiden Sie dauerfeuchte Erde.
In den ersten ein bis drei Jahren baut die Feige ihr Wurzelsystem und ein tragfähiges Gerüst auf. Sie eignet sich als Solitär, an einer warmen Hauswand, im großen Kübel, in mediterranen Pflanzungen und neben Lavendel, Rosmarin oder trockenheitsverträglichen Stauden.
PRO TIPP : Feige Violette Dauphine
Pflanzen Sie von März bis Mai oder von September bis Oktober. In kühleren Regionen ist das Frühjahr günstiger, damit die Feige vor dem ersten Winter gut einwurzeln kann.
Eine Kultur im großen Kübel ist möglich. Wichtig sind Abzugslöcher, durchlässige Erde, regelmäßiges Gießen im Sommer und ein geschützter Winterplatz an einer Hauswand.
Mulchen Sie den Wurzelbereich dick mit Laub oder Stroh und schützen Sie junge Triebe mit Vlies. Kübel sollten isoliert und windgeschützt stehen, damit der Ballen nicht stark durchfriert.
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