Goldlaub für Schattenplätze
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Japanwaldgras ‘Nicolas’ bringt ruhige Farbe in schattige Gartenbereiche
Das Japanwaldgras ‘Nicolas’ ist ein langsam wachsendes Ziergras für halbschattige bis schattige Plätze. Sein überhängender Wuchs und das goldgelbe Laub mit rötlichen Tönen im Jahresverlauf geben Beeten, Kübeln und Gehölzrändern eine natürliche Struktur.
Japanwaldgras ‘Nicolas’ überzeugt mit weichem Wuchs und feiner Blattfarbe
Hakonechloa macra Nicolas bildet dichte, bogig überhängende Horste. Die Pflanze erreicht etwa 30 cm Höhe und, je nach Standort und Pflege, rund 35 bis 45 cm Breite. Das sommergrüne Laub treibt frisch aus, zeigt gelb-goldene Nuancen und kann im Spätsommer bis Herbst rötlich überlaufen.
Die bräunlichen Blüten erscheinen meist im August und September. Sie bleiben dezent und ordnen sich dem Laub unter. Gerade diese ruhige Wirkung macht das Gras wertvoll für naturnahe Pflanzungen, schattige Wegeinfassungen und kleinere Gartenräume.
Wo sich Hakonechloa macra Nicolas im Garten gut entwickelt
Am besten wächst die Sorte in humosem, nährstoffreichem und gleichmäßig frischem Boden. Ein drainierender Untergrund ist wichtig, denn Staunässe schwächt die Wurzeln. Als Japanisches Gras eignet es sich besonders für lichte Schattenlagen unter Gehölzen, an Nordseiten oder neben Stauden mit ähnlichem Wasserbedarf.
Im Sortiment der Gräser zählt diese Sorte zu den guten Begleitern für Funkien, Farne, Purpurglöckchen und Astilben. Sie passt in den Vordergrund von Beeten, in niedrige Gruppenpflanzungen, als ruhiger Akzent im Kübel oder als lockerer Bodendecker, wenn man ihr einige Jahre Zeit gibt.
So gelingt die Pflanzung Schritt für Schritt
Die beste Pflanzzeit liegt in Deutschland im März, April und Mai sowie im September und Oktober. In rauen Lagen ist eine Frühjahrspflanzung besonders sicher, weil die Pflanze vor dem ersten Winter besser einwurzelt. Willemse empfiehlt, den Standort vor dem Pflanzen sorgfältig vorzubereiten.
Pflege im Jahreslauf für eine dauerhafte Pflanzung
Japanwaldgras ‘Nicolas’ ist bis etwa -22 °C winterhart und kommt in vielen Regionen Deutschlands gut durch den Winter. Das Laub zieht ein oder trocknet oberirdisch ein, während der Horst im Boden ruht. In Töpfen sollten die Wurzeln vor strengem Frost geschützt und das Gefäß etwas erhöht aufgestellt werden.
Gießen Sie mäßig, aber regelmäßig, besonders in längeren Trockenphasen und im Kübel. Kurze Trockenheit wird eher vertragen, dauerhafte Dürre jedoch nicht. Eine Mulchschicht hält den Boden frisch. Schneiden Sie das alte Laub erst im Spätwinter oder zeitigen Frühjahr bodennah zurück, bevor der neue Austrieb erscheint.
Die Sorte gilt als robust und wenig krankheitsanfällig. Achten Sie dennoch auf Staunässe, verdichtete Böden und bei jungen Pflanzen auf Schneckenfraß. Im ersten Jahr steht das Anwachsen im Vordergrund, ab dem zweiten und dritten Jahr entwickelt sich der Horst dichter und sorgt für verlässliche Struktur saison après saison.
PRO TIPP : Japanwaldgras ‘Nicolas’
Geeignet sind März bis Mai sowie September und Oktober. In kühleren Regionen Deutschlands ist die Frühjahrspflanzung besonders sicher, damit der Horst vor dem Winter gut einwurzelt.
Der Boden sollte gleichmäßig frisch bleiben. Gießen Sie bei Trockenheit mäßig, aber regelmäßig. Im Kübel trocknet die Erde schneller aus, daher dort häufiger kontrollieren.
Schneiden Sie das trockene Laub erst im Spätwinter oder zeitigen Frühjahr bodennah ab. Es schützt den Horst im Winter und markiert den Standort bis zum neuen Austrieb.
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