Schnittlaub für feuchte Böden
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Kaisererle 'Imperialis' für klare Struktur an feuchten Standorten
Die KaiserErle 'Imperialis' ist ein sommergrüner Zierbaum mit aufrechtem Wuchs und fein geschlitztem Laub. Sie eignet sich besonders für Gärten, in denen ein zuverlässiges Gehölz für frische bis feuchte Böden gesucht wird.
Warum Kaisererle 'Imperialis' Gärten sicher strukturiert
Alnus glutinosa Imperialis unterscheidet sich durch ihr tief eingeschnittenes, grünes Laub, das leichter wirkt als bei der gewöhnlichen Schwarzerle. Der Wuchs ist aufrecht bis locker säulenförmig, später etwas breiter, ohne den Garten sofort zu beschatten.
Bei guten Bedingungen erreicht sie in Deutschland etwa 15 bis 20 m Höhe und 4 bis 6 m Breite. Die unscheinbaren Kätzchen erscheinen meist im Spätwinter bis Frühjahr und liefern Pollen für Insekten, können bei empfindlichen Personen jedoch Atemwegsallergien auslösen.
Der richtige Standort für Alnus glutinosa Imperialis
Diese Erle bevorzugt Sonne bis Halbschatten sowie einen tiefgründigen, nährstoffreichen und neutralen Boden. Feuchte Lagen, Uferbereiche und schwere Lehmböden sind gut geeignet, solange der Baum ausreichend Platz zur Entwicklung erhält.
Wer standortgerechte Bäume für nasse Gartenzonen sucht, findet hier eine robuste Wahl für Solitärstellung, größere Beete oder naturnahe Randbereiche. Bei Willemse empfehlen wir, den Endstandort sorgfältig zu planen, da die Pflanze rasch wächst und langfristig Raum braucht.
So gelingt die Pflanzung im deutschen Klima
Die beste Pflanzzeit liegt in milden, frostfreien Phasen von November bis Februar. In kälteren Regionen Deutschlands ist eine Frühjahrspflanzung im Februar sinnvoll, sobald der Boden offen und bearbeitbar ist.
Pflege im Jahreslauf und Entwicklung nach dem Anwachsen
Die Kaisererle ist bis etwa -28 °C winterhart und kommt mit normalen deutschen Wintern sehr gut zurecht. Spätfrost schädigt das Holz in der Regel kaum, junge Austriebe können in rauen Lagen aber kurzzeitig leiden und treiben meist wieder nach.
Nach dem Anwachsen zeigt sie eine gute Widerstandskraft gegenüber vielen Krankheiten. Trockenheit verträgt sie nur begrenzt, daher bleibt ein gleichmäßig frischer Boden wichtig. Ein Rückschnitt ist selten nötig; entfernen Sie im Spätwinter abgestorbene, scheuernde oder ungünstig stehende Triebe.
Im ersten Jahr steht die sichere Wurzelbildung im Vordergrund, ab dem zweiten bis dritten Jahr nimmt der Zuwachs deutlich zu. Passende Begleiter sind Sumpfiris, Mädesüß, Seggen oder Farne, die ebenfalls frische bis feuchte Böden schätzen und den Standort ruhig einrahmen.
PRO TIPP : Kaisererle 'Imperialis'
Pflanzen Sie sie von November bis Februar an frostfreien Tagen. In kalten Regionen ist eine Pflanzung gegen Ende des Winters sinnvoll, sobald der Boden nicht mehr gefroren ist.
Bei guten Standortbedingungen erreicht sie etwa 15 bis 20 m Höhe und 4 bis 6 m Breite. Planen Sie deshalb genügend Abstand zu Gebäuden, Leitungen und kleineren Gehölzen ein.
Nach dem Anwachsen übersteht sie kurze trockene Phasen, bevorzugt aber dauerhaft frische bis feuchte Böden. In den ersten zwei Sommern ist regelmäßiges Wässern besonders wichtig.
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