Kiwi-Ernte am Spalier
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
KIWI - Chinesischer Strahlengriffel Herma für eigene Früchte am Spalier
Diese Kiwisorte verbindet nutzbaren Fruchtertrag mit einem kräftigen Kletterwuchs für Spalier, Pergola oder eine geschützte Hauswand. Willemse empfiehlt sie Gärtnern, die eine langlebige Obstpflanze mit klaren Pflegegesten suchen.
Was Actinidia chinensis Herma im Garten auszeichnet
Actinidia chinensis Herma® wächst aufrecht kletternd und braucht von Beginn an eine stabile Rankhilfe. Bei guter Führung erreicht die Pflanze etwa 5 m Höhe, während die Breite durch Schnitt meist auf 2 bis 3 m begrenzt wird. Das Laub ist sommergrün, dicht und herzförmig, im Herbst fällt es naturgemäß ab.
Die weißen Blüten erscheinen meist im Mai und Juni. Die Sorte gilt als selbstfruchtend, dennoch kann eine zweite Kiwi in der Nähe den Fruchtansatz unterstützen. Erste nennenswerte Ernten sind je nach Standort und Pflege häufig nach einigen Standjahren zu erwarten.
Den chinesischen Strahlengriffel richtig pflanzen
Als Kiwi-Pflanze bevorzugt Herma einen sonnigen bis halbschattigen, warmen und windgeschützten Platz. In der Auswahl für Obstbäume und Sträucher eignet sie sich besonders für nährstoffreiche, humose, leicht saure und gut drainierte Böden. Staunässe führt schnell zu Wurzelproblemen.
Ein großer Kübel ist möglich, sollte aber sehr stabil sein, mindestens 50 l fassen und im Sommer regelmäßig gewässert werden. Im Freiland eignet sich die Kiwi besser für Spalierobst, Pergola, Hauswand oder einen kleinen Obstgarten als für eine niedrige Hecke.
Pflege nach Jahreszeit für sichere Entwicklung
Die Herma Kiwi ist bis etwa -14 °C winterhart und damit für milde bis durchschnittliche Lagen in Deutschland geeignet. In kälteren Regionen, bei Ostwind oder in jungen Pflanzjahren ist ein Mulch aus Laub oder Kompost am Wurzelbereich sinnvoll. Spätfrost kann frische Austriebe schädigen, auch wenn das ältere Holz den Winter gut übersteht.
Im Frühjahr wird organisch gedüngt, im Sommer bei Trockenheit durchdringend gegossen, besonders während Fruchtansatz und Fruchtwachstum. Nach der Ernte oder im Spätwinter werden zu lange Seitentriebe eingekürzt. Die Pflanze zeigt eine gute allgemeine Widerstandskraft gegen Krankheiten, reagiert aber empfindlich auf verdichtete Böden, Kalküberschuss und dauerhafte Nässe.
Ernte und Verwendung im Alltag
Die Früchte werden meist im Oktober und November geerntet, sobald sie gut entwickelt sind, und können im Haus nachreifen. Ihr Geschmack ist frisch, süßsäuerlich und aromatisch. Sie passen zu Müsli, Obstsalat, Joghurt, Kuchenbelag oder kleinen Konfitüren, wenn die Ernte reich ausfällt.
Mit den Jahren bildet die Actinidia Kiwi ein starkes Gerüst. Nach einem ruhigen Aufbau in den ersten zwei Jahren steigt der Ertrag bei guter Pflege schrittweise. Kombinieren Sie sie mit Beerensträuchern in ausreichendem Abstand, damit Wurzeln und Triebe nicht konkurrieren, und behalten Sie den Schnitt als wiederkehrenden Gartenschritt im Blick.
PRO TIPP : KIWI - Chinesischer Strahlengriffel Herma
Herma gilt als selbstfruchtend und kann ohne männliche Pflanze Früchte bilden. Eine zweite Kiwi in der Nähe kann den Fruchtansatz dennoch verbessern, besonders an geschützten, warmen Standorten.
Wählen Sie einen sonnigen bis halbschattigen, windgeschützten Platz mit Rankhilfe. Der Boden sollte humos, nährstoffreich, leicht sauer und gut drainiert sein. Staunässe unbedingt vermeiden.
Die Pflanze ist bis etwa -14 °C winterhart. In kalten Lagen schützen Sie junge Pflanzen mit Mulch am Wurzelbereich. Frische Austriebe können durch Spätfrost leiden und sollten bei Bedarf abgedeckt werden.
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