Starker Pollen für Kiwis
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Kiwi männlich als zuverlässiger Partner für fruchtende Kiwis
Die männliche Kiwi ist die passende Bestäubersorte, wenn weibliche Kiwis im Garten regelmäßig Früchte ansetzen sollen. Sie wächst zügig, begrünt Spaliere und Pergolen und bringt im späten Frühjahr helle, pollenreiche Blüten hervor.
Kiwi männlich richtig auswählen für den Hausgarten
Diese Pflanze ist vor allem wegen ihres Blütenstaubs wertvoll. Sie trägt in der Regel keine essbaren Früchte, versorgt aber mehrere weibliche Kiwis mit Pollen, sofern die Blütezeit zusammenpasst. Als Kiwi-Pflanze eignet sie sich für Gärten in milden bis gemäßigten Lagen Deutschlands, besonders an einem geschützten Standort.
Actinidia deliciosa mâle entwickelt einen kräftigen, kletternden Wuchs. An einer stabilen Rankhilfe erreicht sie etwa 4 m Höhe und je nach Schnitt 2 bis 3 m Breite. Das große, grüne Laub ist sommergrün und fällt im Herbst ab. Die cremeweißen bis weißen Blüten erscheinen meist von Mai bis Juni, in sehr milden Regionen teils früher, und werden gern von Bestäubern besucht.
Wo Actinidia deliciosa mâle kräftig anwächst
Wählen Sie einen sonnigen bis halbschattigen Platz mit tiefgründigem, humusreichem und gut drainiertem Boden. Der Boden sollte frisch bleiben, aber nie stauend nass sein. In der Auswahl Obstbäume und Sträucher nimmt die Kiwi eine besondere Rolle ein, weil sie Wärme liebt und zugleich eine gute Wasserführung im Boden verlangt.
Eingewachsen ist sie meist bis etwa -12 bis -15 °C winterhart. Junge Pflanzen und frische Austriebe reagieren jedoch empfindlich auf Spätfrost, daher ist ein windgeschützter Platz an Hauswand, Pergola oder Spalier sinnvoll. Kurze Trockenphasen werden später besser vertragen, während längere Sommerhitze regelmäßiges Wässern erfordert.
So gelingt die Pflanzung am Spalier
Gepflanzt wird bevorzugt im April oder Mai, alternativ im Oktober bis Dezember, solange der Boden frostfrei ist. Halten Sie etwa 2 m Abstand zu weiblichen Kiwis und geben Sie den langen Trieben von Anfang an eine feste Führung.
Unkomplizierte Pflege im Rhythmus der Jahreszeiten
Im ersten Jahr steht das Anwachsen im Vordergrund. Gießen Sie bei Trockenheit moderat, aber durchdringend. Ab dem zweiten Jahr wird das Gerüst aufgebaut, im dritten Jahr ist meist eine deutliche Blütenleistung zu erwarten. Bei guter Bestäubung reifen die Früchte der weiblichen Pflanzen häufig im Oktober und November.
Schneiden Sie im Winter alte, ungünstig stehende oder zu dichte Triebe zurück. Im Sommer können lange Seitentriebe eingekürzt werden, damit Licht und Luft in die Pflanze kommen. Die Art gilt als robust gegenüber vielen Krankheiten, doch Staunässe, kalkreiche schwere Böden und Spätfrost bleiben die wichtigsten Punkte der Aufmerksamkeit. In großen Kübeln ist Kultur möglich, wenn das Gefäß sehr groß ist und die Wasserversorgung zuverlässig bleibt.
PRO TIPP : Kiwi männlich
Männliche Kiwi-Pflanzen erkennt man sicher an den Blüten. Sie besitzen viele Staubblätter mit gelbem Pollen, aber keinen gut sichtbaren Fruchtknoten in der Mitte. Vor der Blüte ist die Unterscheidung kaum zuverlässig.
Weibliche Kiwi-Blüten haben in der Mitte einen deutlich sichtbaren Stempel mit Fruchtknoten. Männliche Blüten zeigen vor allem viele pollenreiche Staubblätter. Am sichersten vergleichen Sie die Pflanzen während der Blütezeit.
Männliche Blüten sind weiß bis cremefarben und tragen zahlreiche Staubblätter mit Pollen. Weibliche Blüten sind ähnlich gefärbt, besitzen aber zentral einen ausgeprägten Stempel, aus dem sich nach Bestäubung die Frucht entwickelt.
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