Gelbe Blüten für Schatten
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Koreanische Wachsblume für ruhige Schattenplätze mit spätsommerlicher Blüte
Die Koreanische Wachsblume ist eine langlebige, langsam wachsende Schattenpflanze für frische Gartenbereiche. Sie überzeugt durch gelbe, wachsartig wirkende Blüten im August und September und durch ihren natürlichen, buschigen Aufbau.
Koreanische Wachsblume richtig auswählen
Kirengeshoma koreana eignet sich besonders für Gärten, in denen der Boden nicht austrocknet. Ihr Wuchs ist buschig, leicht aufrecht und bleibt gut überschaubar. Bei guten Bedingungen erreicht sie etwa 100 cm Höhe und meist 60 bis 80 cm Breite.
Das Laub ist sommergrün, breit und weich gezeichnet. Nach dem ersten Frost zieht die Pflanze ein, was bei dieser mehrjährigen Art normal ist. Unter den Stauden bietet sie eine ruhige Struktur für halbschattige bis schattige Bereiche, ohne aufdringlich zu wirken.
Der passende Standort für eine sichere Entwicklung
Ideal ist ein schattiger Platz mit frischem, humosem und eher saurem Boden, ähnlich einem lockeren Waldboden. Eine Beimischung von Laubkompost oder Rhododendronerde verbessert schwere oder arme Erde. Staunässe sollte vermieden werden, dauerhafte Trockenheit ebenfalls.
Im Sortiment von Willemse lässt sie sich gut in naturnahe Pflanzungen wie Wilde Stauden einordnen. Geeignet ist sie für Gehölzränder, schattige Beete, einen Garten im Unterholz, Teichnähe ohne stehendes Wasser oder einen großen Kübel an einem kühlen Platz.
Kirengeshoma koreana pflanzen und gut einwurzeln lassen
Die beste Pflanzzeit liegt in Deutschland von September bis Dezember, solange der Boden offen und nicht gefroren ist. Die Pflanze wächst langsam, belohnt aber Geduld mit einer stabilen Entwicklung über mehrere Jahre.
Nach dem Anwachsen verträgt die Koreanische Wachsblume kurze trockene Phasen besser, bleibt aber keine Pflanze für heiße, trockene Standorte. Im Kübel ist eine gleichmäßige Wasserversorgung besonders wichtig.
Pflege im Jahreslauf und Entwicklung der Pflanze
Die Winterhärte liegt bei etwa -22 °C. In den meisten Regionen Deutschlands kommt die Pflanze im Beet gut durch den Winter. Der oberirdische Teil kann durch Frost vollständig zurückgehen; der Neuaustrieb erfolgt im Frühjahr aus dem Wurzelbereich.
Schneiden Sie alte Stängel im Februar oder März bodennah zurück. Im Frühjahr hilft eine Gabe Kompost, im Sommer hält Mulch die Bodenfeuchte. Junge Triebe sollten auf Schnecken kontrolliert werden. Krankheiten treten selten auf, wenn der Standort luftig, schattig und nicht vernässt ist.
Im ersten Jahr steht die Wurzelbildung im Vordergrund. Ab dem zweiten Jahr wird der Horst dichter, ab dem dritten Jahr zeigt sich die Blüte meist zuverlässiger. Gute Partner sind Farne, Funkien, Astilben und Purpurglöckchen, die ähnliche Bodenfeuchte schätzen.
PRO TIPP : Koreanische Wachsblume
Die Pflanzung gelingt am besten von September bis Dezember, solange der Boden frostfrei ist. So kann die Pflanze vor dem Frühjahr erste Wurzeln bilden. Nach dem Pflanzen gründlich angießen und den Boden mulchen.
Sie ist bis etwa -22 °C winterhart. Der oberirdische Teil stirbt nach Frost ab, das ist normal. Eine Laubschicht schützt den Wurzelbereich in rauen Lagen und unterstützt den Austrieb im Frühjahr.
Sie bevorzugt frische bis feuchte, humose und eher saure Erde. Laubkompost oder Rhododendronerde verbessert den Standort. Trockene, heiße Plätze und Staunässe sollten vermieden werden.
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