Goldene Ähren bis in den Herbst
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Lampenputzergras ‘Goldstrich’ für ruhige Herbststruktur im Garten
Mit cremebeigen Ähren von Juli bis Oktober bringt Pennisetum alopecuroides Goldstrich eine klare, natürliche Linie in Beete und Kübel. Dieses Lampenputzergras eignet sich gut für Gärten in Deutschland, wenn der Boden durchlässig bleibt und Winternässe vermieden wird.
Pennisetum alopecuroides Goldstrich wächst kompakt und aufrecht
Die Sorte bildet einen dichten, aufrechten Horst mit leicht überhängenden Spitzen. Sie erreicht zur Reife etwa 60 cm Höhe und meist 50 bis 60 cm Breite. Damit passt sie auch in kleinere Beete, Vorgärten und größere Pflanzgefäße.
Für Gartenfreunde, die Gräser als dauerhafte Strukturpflanzen suchen, bietet diese Sorte ein ruhiges Bild über viele Monate. Das sommergrüne Laub ist schmal, frischgrün und zeigt je nach Standort eine feine gelbliche Zeichnung. Im Winter trocknen die Halme strohfarben ein und schützen den Wurzelbereich.
Der richtige Standort für kräftige Halme und sichere Blüte
Am zuverlässigsten entwickelt sich das Ziergras an einem sonnigen bis halbschattigen Platz. Ein normaler Gartenboden ist geeignet, wenn er neutral, humos, frisch bis mäßig feucht und gut drainiert ist. In schweren Böden hilft eine Drainageschicht, damit die Wurzeln im Winter nicht faulen.
Die Pflanze ist bis etwa -22 °C winterhart und verträgt Frost in den meisten deutschen Regionen gut. Bei Kahlfrost oder im Kübel ist ein leichter Schutz mit Laub oder Vlies sinnvoll. Eingewachsene Pflanzen kommen mit kurzen Trockenphasen zurecht, brauchen bei längerer Hitze aber Wasser, besonders in Töpfen.
So gelingt die Pflanzung Schritt für Schritt
Gepflanzt wird am besten von März bis Mai oder von September bis Oktober. In den ersten Wochen entscheidet eine gleichmäßige Bodenfeuchte über das Anwachsen. Nach ein bis drei Jahren ist der Horst gut aufgebaut und zeigt seine volle Wirkung im Beet.
Pflege im Jahreslauf für dauerhafte Gartenfreude
Schneiden Sie die trockenen Halme erst im späten Februar oder März auf etwa 10 cm zurück. So bleibt der natürliche Winterschutz erhalten. Eine dünne Gabe Kompost im Frühjahr reicht meist aus. Während trockener Sommerwochen wird moderat gegossen, ohne Staunässe zu erzeugen.
Pennisetum ist bei passendem Standort wenig krankheitsanfällig. Achten Sie vor allem auf zu nasse Böden, denn dauerhafte Feuchtigkeit schwächt die Wurzeln. Im Garten wirkt die Sorte in Staudenbeeten, als lockere Einfassung, im Kübel oder einzeln gesetzt. Gute Partner sind Herbstastern, Fetthenne, Sonnenhut und Lavendel.
PRO TIPP : Lampenputzergras ‘Goldstrich’
Geeignet sind März bis Mai sowie September bis Oktober. Pflanzen Sie nur in frostfreien, nicht vernässten Boden. Nach dem Setzen gut angießen und die Erde in den ersten Wochen gleichmäßig frisch halten.
Lassen Sie die Halme über Winter stehen. Sie schützen den Horst vor Nässe und Frost. Schneiden Sie erst Ende Februar oder im März auf etwa 10 cm zurück, bevor der neue Austrieb sichtbar wird.
Eine Kübelkultur ist möglich, wenn das Gefäß groß genug ist und Wasser gut ablaufen kann. Verwenden Sie durchlässige Erde, gießen Sie im Sommer regelmäßig und schützen Sie den Topf bei starkem Frost.
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