Tropische Struktur im Beet
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Palmen-Gras bringt klare Linien und tropische Anmutung in Beet und Kübel
Das Palmen-Gras, botanisch Setaria palmifolia, fällt durch breite, gefaltete Blätter und einen aufrechten Wuchs auf. Bei Willemse wird es als strukturstarke Pflanze für geschützte Gartenplätze, große Töpfe und sommerliche Beete geschätzt.
Palmen-Gras setzt starke Struktur ohne viel Pflegeaufwand
Setaria palmifolia bildet dichte, aufrechte Horste und erreicht bei guter Versorgung etwa 150 cm Höhe und rund 70 bis 90 cm Breite. Das Laub wirkt palmenartig, frischgrün und bleibt in milden Phasen lange dekorativ, kann bei Frost jedoch deutlich leiden.
Die grünlichen Blüten erscheinen meist im August und September. Sie sind zurückhaltend und unterstützen vor allem die Blattwirkung. Innerhalb der Gräser ist diese Art interessant, wenn ein exotisches Gras für Tropengärten oder ein Gras zur Strukturgestaltung im Garten gesucht wird.
Wo der Standort die Blattwirkung zuverlässig unterstützt
Wählen Sie in Deutschland einen sonnigen bis halbschattigen, warmen und windgeschützten Platz. Der Boden sollte humusreich, nährstoffhaltig und gleichmäßig frisch sein. Staunässe schwächt die Wurzeln, während längere Trockenheit zu eingerollten oder trockenen Blattspitzen führen kann.
Das Palmen-Gras passt als Solitär in einen großen Kübel, als ruhiger Höhenakzent im Beet oder in eine lockere Pflanzung mit Stauden, die ähnliche Bodenfrische mögen. In halbschattigen Bereichen wirkt es besonders gut, wenn helle Blattpflanzen oder spät blühende Begleiter den Standort auflockern.
Palmen-Gras pflanzen und pflegen im Jahreslauf
Nach dem Pflanzen wird gründlich angegossen. In den ersten Wochen hilft regelmäßige Kontrolle der Bodenfeuchte, besonders bei Kübelkultur. Später genügt meist moderates Gießen, sobald die obere Erdschicht abgetrocknet ist. Im Sommer unterstützt eine leichte organische Düngung den Blattaufbau.
Entfernen Sie gelbe oder beschädigte Blätter laufend mit einer sauberen Schere. Ein starker Rückschnitt ist vor dem Winter nicht immer sinnvoll, da das Laub etwas Schutz bietet. Im Frühjahr können abgestorbene Pflanzenteile bodennah entfernt werden, bevor der neue Austrieb einsetzt.
So bleibt die Pflanze bei Frost und Trockenheit verlässlich
Die angegebene Frosttoleranz liegt nur bei etwa -5 °C und gilt eher für kurze, geschützte Situationen. In den meisten deutschen Regionen ist das Palmen-Gras daher nicht zuverlässig winterhart. Im Kübel sollte es hell, kühl und frostarm bei etwa 5 bis 10 °C überwintert werden.
Ausgepflanzte Exemplare können in sehr milden Lagen mit Laub- und Vliesschutz versucht werden, eine Garantie für den Austrieb gibt es jedoch nicht. Die Art zeigt bei guter Luftzirkulation eine ordentliche Krankheitsresistenz. Achten Sie im Winterquartier auf Spinnmilben und vermeiden Sie nasse Erde. Nach erfolgreicher Überwinterung lässt sich ein kräftiger Horst im 2. oder 3. Standjahr vorsichtig teilen.
PRO TIPP : Palmen-Gras
Pflanzen Sie nach den letzten Spätfrösten, meist ab Mitte Mai. Der Boden sollte sich erwärmt haben. In kühlen Regionen ist Kübelkultur sinnvoll, weil die Pflanze im Herbst leichter geschützt werden kann.
Die Pflanze verträgt nur kurzzeitig etwa -5 °C. Im Kübel überwintert sie am sichersten hell, kühl und frostarm bei 5 bis 10 °C. Gießen Sie sparsam, aber lassen Sie den Wurzelballen nicht völlig austrocknen.
Halten Sie den Boden gleichmäßig frisch. Im Beet wird bei Trockenheit durchdringend gegossen, im Kübel häufiger kontrolliert. Staunässe vermeiden, da sie die Wurzeln schwächt und Krankheiten begünstigt.
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