Würzige Ernte das ganze Jahr
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Rosmarin Pflanze für sonnige Kräuterfreude
Die Rosmarin Pflanze ist ein immergrünes Würzkraut für Garten, Terrasse und Balkon. Mit ihrem harzigen Duft und den aromatischen Nadeln begleitet sie die Küche zuverlässig Saison für Saison.
Rosmarin Pflanze richtig auswählen
Rosmarinus officinalis wächst als verholzender Halbstrauch und erreicht unter guten Bedingungen bis etwa 120 cm Höhe. Er passt zu Aromapflanzen im Beet, im Kübel oder am Rand eines sonnigen Sitzplatzes.
Die Pflanze bevorzugt volle Sonne, Wärme und einen durchlässigen, eher trockenen Boden. Kalkhaltige, sandige oder steinige Gartenerde ist geeignet, schwere nasse Erde dagegen nicht.
Der passende Standort für dauerhaften Wuchs
Pflanzen Sie im deutschen Klima am sichersten von März bis Juni oder erneut im September und Oktober. Halten Sie 80 bis 100 cm Abstand, damit der Strauch luftig wächst und nach Regen rasch abtrocknet.
Im Gemüsegarten steht Rosmarin gut an einer warmen Kante, neben Wegen oder in der Nähe mediterraner Kräuter. Im Topf braucht er ein Abzugsloch und eine Drainageschicht aus Kies oder Blähton.
So gelingt die Pflege mit ruhigen Handgriffen
Der Pflegeaufwand ist gering und auch für Anfänger gut machbar. Gießen Sie mäßig, erst wenn die obere Erdschicht trocken ist. Staunässe ist der häufigste Fehler und schwächt die Wurzeln.
Bei einer gelieferten Pflanze ist keine Saattiefe oder Keimtemperatur nötig. Wer dennoch Rosmarin aussät, deckt Samen nur sehr dünn ab und hält sie bei etwa 18 bis 22 °C gleichmäßig feucht.
Ernte und Verwendung über viele Monate
Die nadelartigen Blätter können fast ganzjährig geschnitten werden. Besonders aromatisch sind junge Triebe vor und während der langen Blütezeit von März bis Oktober, die auch Bienen anzieht.
Nutzen Sie Rosmarin frisch zu Kartoffeln, Gemüse, Brot, Fleisch oder Öl. Willemse empfiehlt, lieber öfter kleine Mengen zu schneiden. So bleibt die Pflanze kompakt und begleitet Ihre Gartenerfolge langfristig.
PRO TIPP : Rosmarin Pflanze
Pflanzen Sie Rosmarin in Deutschland nach starken Frösten ins Freie, meist ab April oder Mai. In milden Lagen ist auch März möglich, wenn der Boden abgetrocknet ist. Junge Pflanzen bei Spätfrost mit Vlies schützen.
Geeignet sind Thymian, Salbei, Lavendel, Oregano und Bohnenkraut. Diese Kräuter mögen Sonne, Wärme und durchlässige, eher trockene Erde. Feuchtigkeitsliebende Kräuter wie Petersilie oder Schnittlauch besser getrennt setzen.
Die beste Pflanzzeit liegt von März bis Juni sowie im September und Oktober. Wählen Sie einen sonnigen Platz mit trockenem, drainiertem Boden. Im Topf kann Rosmarin flexibler gesetzt werden, solange Staunässe vermieden wird.
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