Säuerliche Beeren für Gelee
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Rote Johannisbeere ‘Versaillaise Rouge’ für verlässliche Sommerernten
Diese rote Johannisbeere ist eine bewährte Wahl für Hausgarten, Naschgarten und große Kübel. Willemse empfiehlt sie Gärtnern, die aromatische Beeren mit überschaubarem Pflegeaufwand ernten möchten.
Die Rote Johannisbeere ‘Versaillaise Rouge’ entwickelt einen standfesten Fruchtstrauch
Ribes rubrum Versaillaise Rouge wächst aufrecht, gut verzweigt und bleibt mit etwa 150 cm Höhe sowie rund 100 bis 120 cm Breite gut beherrschbar. Das sommergrüne, gelappte Laub treibt im Frühjahr frisch aus und fällt im Herbst natürlich ab.
Im Frühjahr erscheinen kleine, eher unauffällige Blüten, die von Insekten besucht werden. Ab Juli bis in den August reifen rote Trauben mit säuerlich-aromatischen Beeren, die sich gut für Gelee, Saft, Kuchen, Kompott oder zum Frischverzehr in kleinen Mengen eignen.
Wo ein sonniger bis halbschattiger Platz die Ernte fördert
Am besten gedeiht der Strauch an einem sonnigen bis halbschattigen Standort in frischer, neutraler Gartenerde. Auch lehmige Böden sind geeignet, wenn sie nicht dauerhaft nass bleiben. Als Johannisbeerstrauch passt sie in eine lockere Obsthecke, in den Nutzgarten, ins Beet oder als Solitär nahe der Terrasse.
Im Bereich Obstbäume und Sträucher ist diese Sorte besonders interessant, weil sie selbstfruchtbar ist und auch allein Beeren ansetzt. Ein weiterer roter Johannisbeerstrauch in der Nähe kann den Fruchtansatz dennoch unterstützen. Im Kübel braucht sie ein großes Gefäß, gute Drainage und regelmäßige Wassergaben.
Ribes rubrum Versaillaise Rouge gelingt mit ruhiger Pflanzung
Gepflanzt wird vorzugsweise von Oktober bis März, immer an frostfreien Tagen. In kälteren Regionen Deutschlands sind Herbst und zeitiges Frühjahr günstig, damit der Strauch vor Trockenphasen gut einwurzeln kann.
Die Pflege folgt dem Rhythmus der Jahreszeiten
Die Sorte ist sehr winterhart und verträgt Temperaturen bis etwa -28 °C. Das Holz kommt mit deutschem Winterklima gut zurecht. Bei Spätfrost können jedoch junge Blüten leiden, deshalb ist ein geschützter Standort ohne kalte Senken sinnvoll.
Im Frühjahr genügt eine Gabe Kompost oder Beerendünger. Im Sommer braucht die Pflanze bei längerer Trockenheit Wasser, denn Johannisbeeren tragen besser in frischem Boden. Nach der Ernte oder im Spätwinter werden ältere, dunkle Triebe bodennah entfernt, damit junge fruchtbare Triebe nachwachsen. Bei gutem Abstand ist die Sorte robust; achten Sie dennoch auf Blattläuse, Mehltau und Staunässe.
PRO TIPP : Rote Johannisbeere ‘Versaillaise Rouge’
Ideal sind frostfreie Tage von Oktober bis März. In Deutschland eignen sich Herbst und zeitiges Frühjahr besonders gut, weil der Boden feucht ist und die Pflanze vor dem Sommer einwurzeln kann.
Entfernen Sie ab dem dritten Standjahr nach der Ernte oder im Spätwinter die ältesten, dunklen Triebe bodennah. Lassen Sie mehrere junge, kräftige Triebe stehen, denn sie bringen die besten Fruchtstände.
Ein großer Kübel ist möglich, möglichst ab 30 bis 40 Litern mit Wasserabzug. Verwenden Sie nährstoffreiche, frische Erde und gießen Sie im Sommer regelmäßig, da Kübelpflanzen schneller austrocknen.
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