Säuerliche Ernte im Sommer
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Stachelbeer-Kollektion (x4) für säuerliche Sommerernten im eigenen Garten
Diese Kollektion aus Ribes uva-crispa Winham's Industry und Anglaise Blanche bringt zwei bewährte Stachelbeer-Typen in den Garten. Sie eignet sich für alle, die robuste Obstpflanzen winterhart kultivieren und im Sommer aromatische Beeren ernten möchten.
Stachelbeer-Kollektion (x4) mit kompaktem Wuchs und gutem Ertrag
Die Stachelbeersträucher wachsen aufrecht bis leicht breitbuschig und bleiben mit etwa 120 cm Höhe gut beherrschbar. In der Breite sollten Sie ungefähr 100 bis 120 cm einplanen. Das laubabwerfende, frischgrüne Blattwerk treibt im Frühjahr aus und bildet einen dichten Fruchtstrauch.
Im Mai erscheinen kleine, eher unauffällige Blüten in dezenten Farbtönen, die für Bienen interessant sind. Die Ernte folgt in Deutschland meist im Juli und August. Winham's Industry liefert dunklere, kräftig säuerliche Früchte, Anglaise Blanche hellere Beeren mit feiner Fruchtsäure.
Ribes uva-crispa Winham's Industry und Anglaise Blanche richtig pflanzen
Setzen Sie die Pflanzen an einen sonnigen bis sehr hellen Platz, denn dort reifen die Beeren zuverlässiger aus. Ein humoser, nährstoffreicher und gut durchlässiger Gartenboden ist ideal. Staunässe schwächt die Wurzeln, während zu trockener Boden die Fruchtgröße begrenzt.
Die Kategorie Stachelbeere - Ribes uva-crispa passt gut in Obstgärten, Naschhecken und gemischte Beerenbeete. Willemse empfiehlt einen Pflanzabstand von etwa 100 cm, damit Luft durch die Krone zirkulieren kann und die Pflege leichter bleibt.
Ein sicherer Standort fördert gesunde Beerensträucher
Stachelbeeren gelten als gut winterhart und vertragen in der Regel deutsche Winter bis etwa -20 °C, sofern der Boden nicht dauerhaft nass ist. Spätfröste können einzelne Blüten im Mai schädigen. In rauen Lagen hilft ein geschützter, sonniger Standort nahe einer Hecke oder Mauer.
Nach dem Anwachsen überstehen die Sträucher kurze Trockenphasen, während der Fruchtbildung sollten Sie jedoch moderat wässern. Eine Mulchschicht hält die Feuchtigkeit im Boden. Gute Belüftung, maßvolles Düngen und das Entfernen kranker Blätter senken das Risiko für Mehltau und Blattkrankheiten.
So bleibt die Ernte saisonal planbar und pflegeleicht
Im Frühjahr geben Sie Kompost oder Beerendünger und kontrollieren den Austrieb. Nach der Ernte schneiden Sie ältere, nach innen wachsende und schwache Triebe bodennah heraus. So bleibt der Strauch licht, bildet junges Fruchtholz und trägt in den Folgejahren zuverlässiger.
Im ersten Jahr steht das Einwurzeln im Vordergrund, ab dem zweiten und dritten Standjahr nimmt der Ertrag meist deutlich zu. Die säuerlich-aromatischen Beeren schmecken frisch, in Kompott, Kuchen, Gelee oder als fruchtige Begleitung zu herzhaften Speisen.
Die Kollektion lässt sich im Beet mit Himbeeren, Kräutern oder einem Johannisbeerstrauch kombinieren. Auch im großen Kübel ist sie möglich, wenn das Gefäß mindestens 40 Liter fasst und im Sommer regelmäßig gegossen wird. Wegen der Dornen tragen Sie beim Schnitt am besten feste Handschuhe.
PRO TIPP : Stachelbeer-Kollektion (x4)
Gepflanzt wird am besten von Februar bis Mai oder von September bis Dezember, solange der Boden frostfrei ist. In rauen Regionen ist das Frühjahr günstig, damit die Sträucher vor dem ersten Winter gut einwurzeln.
Planen Sie etwa 100 cm Abstand zwischen den Pflanzen ein. So entwickeln sich die Sträucher gut, die Luft kann zirkulieren und Sie erreichen die Triebe beim Schneiden und Ernten leichter.
Schneiden Sie nach der Ernte ältere, schwache und nach innen wachsende Triebe heraus. Lassen Sie kräftige junge Triebe stehen. Bei Trockenheit weiter moderat gießen und Falllaub entfernen, um Krankheiten vorzubeugen.
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