Robust fürs trockene Beet
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Storchschnabel (Runzelblättriger Storchschnabel) für ruhige, langlebige Pflanzungen
Dieser kompakte Storchschnabel bringt Struktur in Beete, Steingärten und Kübel, ohne viel Pflege zu verlangen. Geranium renardii überzeugt durch runzelige, graugrüne Blätter und eine dezente Blüte von Mai bis August.
Geranium renardii zeigt einen kompakten Wuchs mit markantem Laub
Die Pflanze wächst horstig bis leicht polsterbildend, aufrecht bis flach ausgebreitet. Sie erreicht etwa 25 cm Höhe und meist 30 bis 40 cm Breite, wodurch sie sich gut für den Beetrand, kleine Flächen und den Steingarten eignet.
Das Laub ist graugrün, rundlich und auffallend gefältelt. In milden Regionen bleibt es teils wintergrün; in kalten Wintern kann es zurückziehen und treibt im Frühjahr wieder frisch aus.
Wo der Runzelblättrige Storchschnabel zuverlässig einwächst
In Deutschland gedeiht er an sonnigen bis halbschattigen Plätzen, auch lichter Schatten ist möglich. Wichtig ist ein durchlässiger, eher trockener bis mäßig frischer Boden; kalkhaltige Erde wird gut vertragen, Staunässe dagegen nicht.
In der Gruppe der Stauden-Geranien ist diese Art besonders geeignet für trockene, mineralische Gartenbereiche. Zwischen niedrigen Gräsern, Lavendel und anderen Stauden entstehen dauerhafte Pflanzbilder, die sich ruhig entwickeln.
So gelingt die Pflanzung Schritt für Schritt
Die beste Pflanzzeit liegt im März und April oder im September und Oktober. Lockern Sie schwere Böden mit Splitt oder grobem Sand, damit überschüssiges Wasser rasch ablaufen kann.
Einfach pflegen und den Garten saisonal weiterentwickeln
Ist Geranium renardii eingewurzelt, kommt es mit kurzen Trockenphasen gut zurecht. Bei längerer Hitze im Kübel oder auf sehr magerem Boden sollte trotzdem durchdringend gegossen werden; die Erde darf danach wieder abtrocknen.
Die Blüten erscheinen schlicht weiß bis zart violett geadert, meist von Mai bis August. Ein Rückschnitt nach der Hauptblüte hält die Pflanze kompakt und fördert sauberes Laub. Im Spätwinter entfernen Sie abgestorbene Teile, bevor der Neutrieb beginnt.
Die Sorte gilt als robust gegenüber vielen Krankheiten, wenn Standort und Boden passen. Sie ist bis etwa -19 °C winterhart; bei Kahlfrost schützt eine dünne Laubschicht die Wurzelzone. Willemse empfiehlt, im ersten Jahr regelmäßig zu kontrollieren, danach wird die Pflege deutlich entspannter.
PRO TIPP : Storchschnabel (Runzelblättriger Storchschnabel)
Geeignete Pflanzzeiten sind März bis April und September bis Oktober. Der Boden sollte frostfrei und gut gelockert sein. Nach dem Setzen gründlich angießen, damit der Wurzelballen Bodenschluss bekommt.
Nach dem Anwachsen ist der Wasserbedarf gering. Im ersten Sommer, bei längerer Hitze und im Kübel regelmäßig prüfen und durchdringend gießen. Staunässe unbedingt vermeiden.
Die Pflanze ist bis etwa -19 °C winterhart. Bei strengem Frost können Blätter zurückfrieren, der Wurzelstock treibt im Frühjahr wieder aus. In rauen Lagen schützt etwas Laub vor Kahlfrost.
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