Porree: Ein wasser- und ballaststoffreiches Blattgemüse, das im Garten angebaut werden kann
Porree ist ein im Gemüsegarten angebautes Kraut, reich an Ballaststoffen und Wasser, ideal, um die Ernährung zu bereichern. Dieses Blattgemüse lässt sich leicht aus Samen ziehen, die bei Willemse France erhältlich sind. Wer sich für diese Samen entscheidet, profitiert von einer großzügigen Ernte an schmackhaftem, winterhartem Gemüse. Der minimale Pflegeaufwand macht ihn zu einer ausgezeichneten Wahl für Hobby- und erfahrene Gärtner. So bereichert der Anbau von Porree Ihren Garten mit einem sowohl nahrhaften als auch vielseitig einsetzbaren Gemüse.
Porree ist ein Kraut, dessen Blätter als Gemüse verzehrt werden. In der Küche sind sie beliebt, da sie vielseitig in Rezepten eingesetzt werden können. Zudem sind ihre Nährwerte wichtig, da sie reich an Wasser und Ballaststoffen sind, die zur Gesundheit des Körpers beitragen. Die Gärtner von Willemse empfehlen den Anbau dieses Blattgemüses wegen seines ertragreichen Verlaufs. Eine hohe Ernte bedarf auch einer ordentlichen Pflege.
Was sind Porree und warum sollten Sie ihn im Garten anbauen?
Der Porree zählt zu den sogenannten Blattgemüsen und gehört zur Familie der Liliengewächse. Wegen seiner ernährungsphysiologischen Vorteile geschätzt, ist Porree besonders reich an Wasser und Ballaststoffen (3,5 %), vor allem im grünen Teil der Pflanze. Außerdem enthält er viele Spurenelemente wie Kupfer, Zink und Jod. Der Kaloriengehalt von Porree ist sehr gering, er beträgt nur 27 kcal pro 100 g. Ähnlich wie die Zwiebel ist der Porree eine zweijährige Pflanze, die in unseren Breiten als einjährige Pflanze kultiviert wird.
Im zweiten Jahr bildet sich ein Blütenstand, der bis zu 1,5 m hoch werden kann, mit einer kugelförmigen Blüte, die zahlreiche kleine, grünliche oder rosa Blüten enthält. Der Anbau von Porree wird von Gärtnern geschätzt, da er kräftig wächst und die Erntezeiten lang sind. Der weiße Teil und die Blätter des Porrees werden häufig als Gemüse verwendet, zum Beispiel als Beilage zu Fleischgerichten. Der gesamte Porree kann eine Höhe von 50 bis 60 cm erreichen. Nach der Ernte hinterlassen die vielen Wurzeln einen lockeren Boden, reich an organischen Substanzen. Der Boden für den Porreeanbau sollte locker und gut belüftet sein, Feuchtigkeit speichern, aber nicht mit frischem Mist bearbeitet werden. Für den Anbau von Porree eignet sich ein schattiger Standort besser.
Frühlingporree ist durch feine Wurzeln gekennzeichnet und hat einen schmackhaften und ausgeprägten Geschmack. Er ist sehr einfach zu kochen, da er sehr zart ist. Der Winterporree hingegen hat dichte, holzigere Fasern, einen kräftigeren Geschmack und benötigt eine längere Kochzeit.
Kombinieren Sie Porree mit anderen Gemüsearten in Ihrem Gemüsegarten
Im Winter, um problemlos Porree ernten zu können, wenn der Boden gefroren ist, sollte man ihn ausreißen und in einem Pflanzbeet oder im Gewächshaus setzen. Pflanzen, die über den Winter im Boden geblieben sind, beginnen im nächsten Frühling erneut zu wachsen. Es reicht, etwa hundert Gramm pro Quadratmeter Dünger auszubringen und auf ausreichende Feuchtigkeit zu achten. Was haben Karotten, Sellerie und Salat gemeinsam? Sie sind sogenannte „Freunde“ des Porrees. Denn wenn man sie neben Porree aussät, fördern sie sein Wachstum. Anders sieht es bei Zwiebeln und Erbsen aus, die eher gegenteilig wirken. In diesem Fall sollten sie im Gemüsegarten durch eine Reihe eines anderen Gemüses getrennt werden.
Ihre Porreepflanzen können anfällig für bestimmte Schädlinge wie den Lauchwurm sein. Die direkte Aussaat der Zwiebeln und die Verwendung eines biologischen Insektizids, um deren Auftreten zu verhindern, ist eine wirksame Lösung. Und nicht vergessen, regelmäßig Unkraut zu entfernen, um ein gesundes Wachstum des Porrees zu fördern.
Entdecken Sie die verschiedenen Porreearten
Es gibt zahlreiche Porreearten, jede mit ihren eigenen Eigenschaften und Verwendungszwecken in der Küche; die gängigsten sind:
Der Gelbe Porree: Auch als Winterporree bekannt, hat er einen leicht süßlichen Geschmack und eine weiche Textur. Er eignet sich für Suppen und Eintöpfe aufgrund seines hohen Wassergehalts.
Der Sommer- oder Frühlingporree: Er ist kleiner und feiner als die vorherige Art und hat einen delikateren Geschmack. Besonders in Salaten oder als Beilage zu Fischgerichten wird er verwendet.
Der Ewige Porree: Im Gegensatz zu anderen Arten ist er eine mehrjährige Pflanze, die jedes Jahr angebaut werden kann. Sein Geschmack ist ausgeprägter als der des Winterporrees und wird oft in Soßen und Schmorgerichten verwendet.
Der Carentan-Porree: Eine alte Sorte aus der Normandie. Er hat eine längliche Form und einen milden, süßen Geschmack. Er wird besonders in traditionellen französischen Gerichten wie Zwiebelsuppe verwendet.
Der Crécy-Porree: Ursprünglich aus Crécy-en-Ponthieu in Frankreich, zeichnet er sich durch seine orange Farbe und süßen Geschmack aus. Man verwendet ihn in Suppen und Schmorgerichten.
Unsere Tipps für das Säen und die Pflege von Porree
Schnell wachsende Porreearten, wie der Frühporree, können ab Juni geerntet werden. Späte Sorten werden ab September geerntet, da sie kälteresistenter sind. Für den frühen Anbau unter Abdeckung mit Aussaat im Februar/März ist der Elboeuf-Porree bemerkenswert.
Unter den späten Sorten sind der Lütticher Porree und der Carentan-Porree. Bei den Wintersorten, die im März/Mai gesät werden, findet man den Bleu de Solaize-Porree, eine sehr gute Sorte für die kalte Jahreszeit. All diese Porreearten ermöglichen es, die Vorteile dieses Gemüses das ganze Jahr über zu genießen.
Die beste Temperatur für die frühe Keimung von Porree liegt bei 18°C. Später kann sie etwas niedriger sein. Zu Beginn entwickelt sich Porree langsam, und es dauert etwa drei Monate, bevor er ins Freiland gepflanzt werden kann. Es ist daher wichtig, auf eine regelmäßige Wasserversorgung zu achten.
Höhere Erträge erzielt man, wenn der Porree fachgerecht gesetzt wird: lassen Sie 30 cm Abstand zwischen den Reihen für frühe Arten und 40 cm für späte. Zwischen den Pflanzen sollte ein Abstand von 12 bis 15 cm eingehalten werden. Die Pflanzen sollten bis zur Basis der Blätter in geöffnete Löcher gesetzt werden. Allmählich entwickelt sich der Schaft und füllt das Loch. Es gibt eine andere Methode, die darin besteht, eine etwa 30 cm breite und 12-15 cm tiefe Furche zu ziehen. Die Pflanzen werden an einem Rand der Furche platziert. Mit dem Wachstum der Pflanzen wird die Furche allmählich gefüllt. So erhält man besonders lange und weiße Schäfte. Nach vier bis fünf Monaten ist der Porree vollständig entwickelt. Aber man kann schon vorher junge Pflanzen ernten.
Die Ernte des Porrees
Die Ernte des Porrees erfolgt in der Regel fünf bis sieben Monate nach der Aussaat. Die im Januar gesäten Pflanzen können etwa im Juni geerntet werden. Im Mai werden die Bleistiftporrees geerntet, eine Sorte, die wie Spargel gegessen wird. Im Winter, um Porree ohne Probleme trotz gefrorenem Boden zu ernten, sollte man ihn ausreißen und in ein Pflanzbeet oder ein Gewächshaus pflanzen. Die über Winter im Boden gebliebenen Pflanzen wachsen im folgenden Frühjahr wieder weiter. Es genügt, etwa 100 g „Kraftdünger“ pro Quadratmeter bei der Bodenlockerung auszubringen und auf ausreichende Feuchtigkeit zu achten.
Vermehrung dieses Gemüses durch Aussaat
Die Vermehrung des Porrees erfolgt durch Aussaat. Der Auflauf erfolgt je nach klimatischen Bedingungen und Bodentemperatur zum Zeitpunkt der Aussaat in 10 bis 20 Tagen. Es ist möglich, eine Zwangskultur des Porrees durchzuführen, um kleine Pflanzen in Zwischenzeiten zu gewinnen. Meistens findet der Porreeanbau zwischen Februar und Mai statt, wobei die Aussaat ab Februar–März in Reihe erfolgt.
Wie pflegt man Porree im Gemüsegarten richtig?
Die beiden Hauptfeinde des Porrees sind die Porreemotte und die Lauchminiermotte, die genau beobachtet werden sollten.
Die Vorbereitung des Porree beginnt mit dem Entfernen der Wurzel sowie der oberen und beschädigten Blätter. Der Porree wird dann in Längsrichtung halbiert, wodurch ein geschnittener Gemüse entsteht, der in lauwarmes Wasser getaucht wird, um ihn zu reinigen. Wenn er nicht sofort verzehrt wird, kann der Porree auch als Ganzes etwa zehn Tage im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahrt werden. Ungewaschen nach der Ernte hält sich der Porree ein bis zwei Monate an einem kühlen und feuchten Ort. Nach dem Kochen kann Porree zwei Tage in einem luftdichten Behälter aufbewahrt werden.
Tipps zur Zubereitung von Porree und seine kulinarischen Anwendungen
Porree gehört zu den Grundzutaten in vielen Rezepten, besonders in der französischen Küche. Er kann gedämpft, gekocht, gebraten, gegrillt oder geröstet werden. Sie können ihn in Suppen, Eintöpfen, Aufläufen, Quiches und Schmorgerichten verwenden. Er passt auch hervorragend zu Fleisch- und Fischgerichten.
Vor der Zubereitung von Porree empfehlen wir, die äußeren harten Schichten zu entfernen und das Gemüse gründlich zu waschen, um Schmutz und Insekten zu beseitigen. Schneiden Sie ihn in Ringe oder hacken Sie ihn je nach Rezept. Für ein gleichmäßiges Garen zerteilen Sie ihn in gleich große Stücke.
Der Porree sollte gekocht werden, bis er weich ist, jedoch nicht zu lange, da er sonst matschig werden kann. Das Dämpfen und schnelles Kochen in Wasser sind die besten Methoden. Braten Sie ihn in Öl oder Butter an, um den intensiven Geschmack noch besser zu genießen.
Mit befreundeten Pflanzen an seiner Seite kann der Porree sich ungestört entfalten!