Rote Blüten bis in den Herbst
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Neuseeländischer Teebaum ‘Ruby Glow’ für rote Spätblüten und immergrünes Laub
Dieser kompakte Teebaum bringt in milden Lagen Struktur in den Garten und hält sein feines, dunkelgrünes Laub auch im Winter. Von Juli bis Oktober erscheinen rote, bienenfreundliche Blüten, die besonders in Kübeln und geschützten Beeten gut zur Geltung kommen.
Leptospermum scoparium Ruby Glow richtig einordnen
Leptospermum scoparium Ruby Glow, auch Südseemyrte genannt, wächst buschig und kompakt. Mit etwa 200 cm Höhe und meist 100 bis 150 cm Breite bleibt der Strauch überschaubar, wirkt aber dauerhaft präsent. In der Gestaltung ergänzt er Bäume, Stauden und Gräser, ohne den Platz kleiner Gärten zu sprengen.
Das immergrüne, schmale Laub ist aromatisch, der Wuchs dicht verzweigt. Die Sorte unterscheidet sich durch ihre rote Sommer- und Herbstblüte und ihr ruhiges Ganzjahresbild. Unter den immergrünen Pflanzen eignet sie sich besonders für sonnige, wärmebegünstigte Plätze. Die Kultur ist mit dem Label Plante Bleue gekennzeichnet.
Der passende Standort für dauerhaftes Wachstum
Wählen Sie einen vollsonnigen, warmen und windgeschützten Standort. Ideal ist ein durchlässiger, neutraler bis leicht saurer Boden, gern kiesig oder steinig. Schwere Lehmerde sollte mit Sand, Splitt und etwas Kompost verbessert werden, denn Staunässe schwächt die Wurzeln.
In Deutschland ist der Neuseeländische Teebaum vor allem für milde Weinbaugebiete, geschützte Innenhöfe und Kübelkultur geeignet. Kurzzeitiger Frost wird eher verkraftet, längere Kälteperioden unter etwa -5 bis -8 °C können Triebe und Wurzelballen schädigen.
So gelingt die Pflanzung im Garten oder Kübel
Gute Zeiten für die Pflanzung sind März bis Mai sowie September bis November; im Juni ist sie möglich, wenn gleichmäßig gewässert wird. Halten Sie im Beet etwa 100 cm Abstand. Im Topf braucht der Strauch ein großes Gefäß mit Abzugslöchern und einer Drainageschicht.
Nach einem Jahr bildet der Strauch mehr Seitentriebe, nach zwei bis drei Jahren wirkt er deutlich dichter. Als Solitär, in mediterran wirkenden Beeten, als lockere niedrige Hecke oder im Kübel auf Terrasse und Balkon lässt er sich vielseitig verwenden.
Pflege durch das Jahr und sichere Überwinterung
Gießen Sie im Sommer regelmäßig, besonders bei Hitze und im Topf; der Ballen darf nicht austrocknen. Kurze Trockenphasen werden von eingewurzelten Exemplaren besser toleriert, dauerhafte Dürre jedoch nicht. Eine leichte Gabe organischen Düngers im Frühjahr reicht meist aus.
Schneiden Sie nach der Blüte nur sparsam, um die kompakte Form zu erhalten. Krankheitsprobleme sind selten, wenn der Standort luftig und der Boden drainierend ist; zu nasse Erde fördert Wurzelfäule. In frostgefährdeten Regionen überwintert der Kübel hell, kühl und frostarm, ausgepflanzte Sträucher erhalten Mulch und Vlies bei strengem Frost.
PRO TIPP : Neuseeländischer Teebaum ‘Ruby Glow’
In milden Lagen verträgt er leichten Frost, sollte aber vor längeren Phasen unter etwa -5 bis -8 °C geschützt werden. In kalten Regionen ist Kübelkultur mit heller, kühler Überwinterung sicherer.
Der Strauch braucht einen gut drainierten, neutralen bis leicht sauren Boden. Kiesige oder steinige Substrate sind geeignet. Schwere Böden sollten mit Sand oder Splitt gelockert werden, damit keine Staunässe entsteht.
Im Kübel regelmäßig gießen, sobald die obere Substratschicht antrocknet. Im Sommer kann tägliche Kontrolle nötig sein. Der Ballen darf nicht austrocknen, überschüssiges Wasser muss aber ablaufen können.
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