Würze für asiatische Küche
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Thai-Basilikum für würzige Ernten im Topf und Beet
Thai-Basilikum bringt ein anisartiges, leicht pfeffriges Aroma in die Küche. Die Kultur gelingt gut, wenn Wärme, Licht und gleichmäßige Feuchtigkeit stimmen.
Thai-Basilikum richtig aussäen und vorziehen
Ocimum basilicum var. thyrsiflora wird in Deutschland am sichersten ab März bis April im Haus vorgezogen. Ab Mitte Mai, nach den letzten Frösten, kann auch direkt ins Freie gesät oder gepflanzt werden.
Die Samen nur etwa 0,5 cm tief oder sehr dünn mit feiner Erde bedecken. Bei 20 bis 25 °C und gleichmäßig feuchtem Substrat keimen sie meist nach 7 bis 14 Tagen.
Der passende Standort für kräftige Kräuter
Ein sonniger, warmer Platz ist ideal, im Topf, Hochbeet oder geschützten Beet. Der Boden sollte nährstoffreich, locker und gut drainiert sein, damit keine Staunässe entsteht.
Unter den Aromapflanzen eignet sich diese Basilikum-Sorte besonders für alle, die exotische Kräuter selbst züchten möchten. Im Gemüsegarten passt sie gut in die Nähe von Tomaten, Paprika oder Auberginen.
Pflege mit gleichmäßigem Wasser und Wärme
Thai-Basilikum ist für Einsteiger geeignet, verlangt aber regelmäßige Aufmerksamkeit. Gießen Sie bei Wärme häufig, am besten morgens direkt an die Erde, ohne die Blätter dauerhaft zu benetzen.
Häufige Fehler sind zu frühes Auspflanzen, zu tiefe Saat, trockene Anzuchterde und nasse Füße im Topf. Eine Drainageschicht und ein Abzugsloch helfen, die Wurzeln gesund zu halten.
Ernten und in der Küche frisch verwenden
Geerntet wird von Juni bis September, sobald die Triebe kräftig genug sind. Schneiden Sie immer die Triebspitzen über einem Blattpaar, dann verzweigt sich die Pflanze besser.
Die violetten Blüten erscheinen meist von Juni bis September und werden gern von Insekten besucht. Für viele junge Blätter können Blütenansätze regelmäßig entfernt werden.
PRO TIPP : Thai-Basilikum
In Deutschland wird Thai-Basilikum ab März bis April im Haus vorgezogen. Ins Freie kommt es erst ab Mitte Mai, wenn keine Nachtfröste mehr drohen. Direktsaat gelingt an warmen, geschützten Standorten ab Ende Mai.
Für asiatische Gerichte eignen sich ersatzweise normales Basilikum mit etwas Anis oder Koriandergrün. Der Geschmack bleibt jedoch milder, denn Thai-Basilikum hat ein würzigeres, anisartiges Aroma.
Thai-Basilikum schmeckt würziger, oft mit Anis- und Lakritznoten. Es hat meist festere Blätter, violette Blütenstände und verträgt kurze Garzeiten besser als klassisches Genoveser Basilikum.
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