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PRO TIPP : Kresse
Im Freien kann Kresse in Deutschland von März bis Oktober gesät werden. Ab einer Bodentemperatur von etwa 10 °C keimt sie zuverlässig. Für eine kontinuierliche Ernte empfiehlt es sich, alle ein bis zwei Wochen eine neue Portion nachzusäen.
Für die schnelle Anzucht auf der Fensterbank genügt ein feuchtes Küchentuch oder Anzuchtsubstrat. Für den Anbau im Beet oder Topf ist lockere, feuchte Gartenerde besser geeignet. Wichtig ist in jedem Fall, dass das Substrat gleichmäßig feucht bleibt.
Kresse treibt nach dem Schnitt in der Regel nicht mehr kräftig nach. Es lohnt sich daher, alle 1 bis 2 Wochen frisch zu säen. So haben Sie durchgehend junge, aromatische Triebe zur Verfügung, ohne lange warten zu müssen.
Für die Küche ist feinblättrige Gartenkresse die bewährteste Wahl: mild-würzig, schnell wachsend und vielseitig einsetzbar. Kapuzinerkresse bietet essbaren Blüten und ein schärferes Aroma – ideal als Garnitur oder im Salat.
Häufige Ursachen sind zu kalte Temperaturen unter 10 °C, zu trockenes oder zu nasses Substrat sowie zu tief gesäte Samen. Kresse braucht Licht zum Keimen und sollte kaum mit Erde bedeckt werden. Zimmertemperatur zwischen 15 und 20 °C ist optimal.
