Dicht und süß
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Cucurbita maxima Bleu de Hongrie - Kürbis Ungarische Blaue - Samen für Kürbisse
Kürbis Ungarische Blaue - Cucurbita maxima Bleu de Hongrie - Willemse
Kürbis Ungarische Blaue - Willemse

Kürbis Ungarische Blaue Cucurbita maxima Bleu de Hongrie

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Merkmale

Ästhetik

Wuchshöhe bei Reife
50 cm
Blütezeit
Juni - Juli
Farbe
Gelb

Gartenarbeit

Saatzeit
April - Mai
Erntezeit
September - Oktober

Standort

Standort
Volle Sonne
Bodenart
Feuchter Boden, Reichhaltiger Boden
Verwendung
Gemüsegarten

Kürbis Ungarische Blaue

Charakter und Besonderheiten dieser traditionellen Sorte

Als Gartenberater bei Willemse empfehle ich den Kürbis Ungarische Blaue vor allem Gärtnerinnen und Gärtnern, die eine robuste, schmackhafte und optisch ungewöhnliche Sorte suchen. Dieser Speisekürbis stammt aus dem osteuropäischen Raum und fällt sofort durch seine blau-graue Schale auf. Im reifen Zustand sind die Früchte rund bis leicht gerippt und wirken sehr dekorativ, sowohl im Beet als auch bei der Lagerung im Haus.

Die Pflanzen wachsen stark und rankend. Unter guten Bedingungen können die Triebe mehrere Meter lang werden und sich weit über den Boden ausbreiten. Eine einzelne Pflanze beansprucht leicht eine Fläche von 1,5 bis 2 Quadratmetern. Im Durchschnitt erreichen die Früchte je nach Kulturführung und Bodenfruchtbarkeit ein Gewicht von etwa 3 bis 6 Kilogramm. Das Fruchtfleisch ist orangerot, relativ fest, aromatisch und eignet sich sowohl für Suppen als auch für Ofengerichte und Pürees.

Was diese Sorte von vielen modernen Hybriden unterscheidet, ist ihre Kombination aus ansprechender Optik, guter Lagerfähigkeit und stabiler Ertragsleistung ohne allzu hohen Pflegeaufwand. Sie ist damit besonders geeignet für Hausgärten, Selbstversorger und alle, die Wert auf traditionelle Sorten legen. Die Pflanzen sind einjährig, entwickeln im Laufe einer Saison kräftige Ranken, mehrere männliche und weibliche Blüten und daraus – bei ausreichender Bestäubung – mehrere Früchte pro Pflanze.

Die Blätter sind groß, herz- bis nierenförmig, mattgrün und bilden im Sommer eine dichte Blattmasse. Diese beschattet zuverlässig den Boden und unterdrückt Unkraut, was die Pflege erleichtert. Die Blüten sind gelb, trichterförmig und erscheinen im Verlauf des Sommers über mehrere Wochen. Sie dienen Insekten wie Bienen und Hummeln als Nahrungsquelle. Eine besondere Zierwirkung durch die Blüten sollten Sie nicht erwarten; der Hauptnutzen dieser Sorte liegt in den dekorativen Früchten und der Küchentauglichkeit.

Wenn Sie in Ihrem Garten eine auffällige, aber gleichzeitig unkomplizierte Speisekürbis-Sorte integrieren möchten, ist der Ungarische Blaue eine solide Wahl. Wichtig ist vor allem, dass Sie ihm ausreichend Platz, Wärme und Nährstoffe zur Verfügung stellen. Unter diesen Bedingungen dankt er die Pflege mit stabilen Erträgen und gut lagerfähigen Früchten.

Standortwahl, Boden und Aussaat für einen guten Start

Für den Ungarischen Blauen Kürbis ist ein sonniger bis vollsonniger Standort entscheidend. Die Pflanzen benötigen viel Licht und Wärme, um zügig zu wachsen und voll ausreifen zu können. Ein geschützter Platz, an dem kalte Winde nicht ungebremst über das Beet ziehen, ist von Vorteil. Ideal ist die Süd- oder Südwestseite des Gartens, möglichst nicht direkt neben hohen Bäumen, die starke Wurzelkonkurrenz verursachen oder viel Schatten werfen.

Der Boden sollte tiefgründig, humusreich und gut durchlässig sein. Staunässe verträgt diese Kürbissorte schlecht; in nassen, schweren Böden kommt es leicht zu Wurzelfäulnis oder Wachstumsstockungen. Ein mittelschwerer Lehmboden, im Herbst oder zeitigen Frühjahr mit reichlich reifem Kompost oder gut verrottetem Stallmist angereichert, bietet eine gute Grundlage. Der pH-Wert darf im schwach sauren bis leicht alkalischen Bereich liegen; entscheidend ist ein stabiler Nährstoff- und Humusgehalt.

In kühleren Regionen empfiehlt sich die Vorkultur im Haus oder im Gewächshaus. Säen Sie die Kürbissamen etwa ab Mitte April einzeln in kleine Töpfe mit nährstoffarmer Anzuchterde. Halten Sie die Töpfe warm, ideal sind 20 bis 24 Grad Celsius. Nach ein bis zwei Wochen keimen die Samen üblicherweise zuverlässig. Sobald die Pflanzen zwei bis drei echte Laubblätter ausgebildet haben und die Außentemperaturen stabil frostfrei sind, können sie ins Freiland gesetzt werden.

Die Direktsaat ins Beet ist in milderen Gegenden ab Mitte bis Ende Mai möglich, sobald der Boden sich deutlich erwärmt hat. Legen Sie pro Pflanzstelle zwei bis drei Samen etwa 2 bis 3 Zentimeter tief und vereinzeln Sie später auf die kräftigste Pflanze. Ein Pflanzabstand von rund 1,5 bis 2 Metern in alle Richtungen ist sinnvoll, damit sich die Ranken gut ausbreiten können und die Früchte frei liegen. Ein etwas erhöhter, leicht gewölbter Damm oder eine Hügelkultur begünstigt den Wasserabzug und die Erwärmung des Bodens.

Bei allen Varianten ist wichtig, dass die Jungpflanzen keinen Spätfrost mehr abbekommen. Kürbis reagiert sehr empfindlich auf Temperaturen unter null Grad; bereits leichter Frost kann Blätter und Triebe zerstören. Wenn ein Kälteeinbruch droht, sollten Sie junge Pflanzen mit Vlies oder einem Notdach aus Folie abdecken. So vermeiden Sie Wachstumsrückschläge im frühen Stadium.

Pflege, Wasser- und Nährstoffbedarf im Jahresverlauf

Der Ungarische Blaue Kürbis zählt zu den stark zehrenden Kulturen. Er benötigt im Laufe der Saison eine kontinuierliche Nährstoffversorgung. Eine gute Grunddüngung mit Kompost im Frühjahr ist die Basis. Zusätzlich können Sie während des Wachstums ein- bis zweimal einen organischen Dünger mit mittlerem Stickstoff- und höherem Kaliumanteil einsetzen. Achten Sie darauf, nicht zu hoch zu dosieren, da übermäßiger Stickstoff das Blattwachstum stark fördert, aber die Fruchtqualität beeinträchtigen kann.

Beim Gießen gilt: regelmäßig, aber nicht übertrieben. Kürbisse bevorzugen einen gleichmäßig frischen bis leicht feuchten Boden. Kurzzeitige Trockenphasen überstehen sie, vor allem wenn der Boden humusreich und gemulcht ist. Längere Trockenperioden führen jedoch zu Wachstumsstillstand und kleineren Früchten. Gießen Sie im Sommer durchdringend, bevorzugt am Morgen, direkt auf den Boden und nicht über die Blätter. Das reduziert das Risiko von Pilzinfektionen.

Eine Mulchschicht aus Rasenschnitt, Stroh oder Laub um die Pflanzen herum hilft, die Bodenfeuchte zu halten und Temperaturschwankungen auszugleichen. Gleichzeitig hemmt sie den Aufwuchs von Unkraut. Im Vergleich zu besonders empfindlichen Kulturen gilt der Ungarische Blaue als relativ robust, doch eine vernünftige Wasser- und Nährstoffversorgung ist die Grundlage für stabile Erträge.

Im Verlauf des Sommers sollten Sie die Ranken gelegentlich kontrollieren. Wenn Sie die Anzahl der Früchte pro Pflanze begrenzen, zum Beispiel auf drei bis fünf gut platzierte Früchte, können diese besser ausreifen und werden oft größer. Kürzen Sie dazu die Ranken einige Blätter hinter der letzten gewünschten Frucht ein. Das ist kein Muss, aber eine sinnvolle Maßnahme, wenn die Pflanze sehr üppig wächst und Sie gezielt Qualitätsfrüchte ernten möchten.

Zur Krankheitsanfälligkeit lässt sich sagen, dass diese Sorte im Hobbygarten unter normalen Bedingungen meist unproblematisch ist. Typische Probleme können Mehltau im Spätsommer, Fäulnis an Früchten bei dauerhafter Nässe oder Schneckenfraß an Jungpflanzen sein. Beugen Sie vor, indem Sie die Pflanzen luftig platzieren, nicht über die Blätter gießen, Mulch nicht zu dicht an den Stängel legen und Schnecken frühzeitig absammeln oder Barrieren einsetzen. Chemische Pflanzenschutzmittel sind im Hausgarten in der Regel nicht nötig, wenn Standort und Pflege stimmen.

Entwicklung über die Saison, Ernte, Lagerung und Frostverträglichkeit

Nach dem Auspflanzen im späten Frühjahr beginnen die Pflanzen zügig, neue Blätter und Ranken zu bilden. Ab etwa Juni erscheinen die ersten Blüten. Zunächst sind meist mehr männliche Blüten zu sehen, später folgen die weiblichen Blüten mit dem kleinen Fruchtansatz an der Basis. Bei ausreichender Bestäubung entwickeln sich daraus die typischen blaugrauen Früchte. Im Hochsommer erreichen die Ranken ihre volle Länge und bedecken zum Teil größere Beetbereiche oder auch den Rand von Komposthaufen.

Die Früchte benötigen je nach Witterung und Standort mehrere Wochen bis zur Vollreife. Ein Anzeichen für reife Kürbisse ist eine ausgehärtete Schale, die sich mit dem Fingernagel kaum mehr eindrücken lässt. Der Stiel verholzt und bekommt eine trockene, korkige Struktur. Die typische Sortenfärbung tritt deutlich hervor und verbreitet sich gleichmäßig über die Fruchtoberfläche. Ernten Sie möglichst vor den ersten stärkeren Frösten, aber nicht zu früh, damit der Geschmack sich vollständig entwickeln kann.

Für die Ernte schneiden Sie die Früchte mit einem scharfen Messer oder einer Gartenschere ab und lassen ein Stück Stiel von einigen Zentimetern Länge an der Frucht. Das vermindert das Risiko von Fäulnis während der Lagerung. Legen Sie die Kürbisse zunächst an einen warmen, luftigen Ort, zum Beispiel unter ein überdachtes Vordach, damit die Schale gut abtrocknen kann. Anschließend eignen sich kühle, trockene und frostfreie Räume für die Lagerung, etwa ein Keller mit guter Belüftung. Unter solchen Bedingungen lässt sich der Ungarische Blaue häufig mehrere Monate lagern.

Auf Frost reagiert diese Kürbissorte, wie alle Speisekürbisse, sehr empfindlich. Bereits Temperaturen knapp unter null Grad können Blätter geschädigen und Früchte beeinträchtigen. Im Herbst sollten Sie daher den Wetterbericht im Blick behalten. Wenn tiefe Temperaturen angekündigt sind und noch Früchte auf dem Beet liegen, ist es sicherer, etwas früher zu ernten, anstatt die Kürbisse durch Frost zu verlieren. Über Winter bleibt die Pflanze nicht im Garten bestehen; sie stirbt mit den ersten stärkeren Frösten vollständig ab.

Die Trockenheitsverträglichkeit ist moderat. Etablierte Pflanzen mit gutem Wurzelsystem überstehen einige trockene Tage ohne Probleme, insbesondere wenn der Boden gemulcht ist. Längere Trockenperioden im Hochsommer sollten Sie aber abmildern, sonst leidet das Wachstum. Für eine wirklich verlässliche Ernte können Sie sich nicht allein auf Regen verlassen, sondern sollten bei Bedarf gezielt bewässern.

Kombinationen im Garten, Nutzung im Beet und im Kübel

Im Gemüsebeet lässt sich der Ungarische Blaue gut mit anderen Kulturen kombinieren, wenn Sie seinen Platzbedarf einplanen. Praktisch ist die Pflanzung nahe einem stabilen Rankgerüst, an Zäunen oder auf einem Komposthaufen. Dort können sich die Ranken ausbreiten, ohne wertvolle Beetfläche für andere Kulturen zu blockieren. Eine klassische Kombination im Hausgarten ist der Kürbis zusammen mit hoch wachsenden Kulturen, die deutlich früher abgeerntet werden, etwa frühem Kohl oder Salat. Sobald diese geerntet sind, übernimmt der Kürbis den frei werdenden Raum.

Im Ziergarten kann der blaugraue Kürbis einen schönen Kontrast zu Stauden mit warmen Herbstfarben bilden, etwa zu gelb oder kupfer blühenden Sonnenhüten oder Gräsern. Wichtig ist, dass die Stauden robust genug sind und nicht vollständig vom Blattwerk des Kürbisses überwuchert werden. Planen Sie den Kürbis eher an den Rand des Staudenbeets und lenken Sie seine Ranken gezielt, indem Sie sie bei Bedarf umlegen.

Eine Kultur im wirklich großen Kübel ist möglich, aber nur dann sinnvoll, wenn Sie ein Volumen von mindestens 60 bis 80 Litern bereitstellen und regelmäßig gießen. In kleineren Gefäßen ist der Wasser- und Nährstoffhaushalt schwer zu stabilisieren, und die Pflanzen bleiben meist deutlich schwächer. Für die meisten Hobbygärtner ist der Anbau im Freiland oder auf einem Komposthaufen daher die bessere Option.

Der Ungarische Blaue eignet sich nicht als Heckenpflanze oder Bodendecker im engeren Sinn, kann aber übergangsweise Flächen beschatten und so ungenutzte Bereiche im Garten sinnvoll bedecken. Durch das dichte Laub wird der Boden vor Austrocknung geschützt, was auch Bodenlebewesen zugutekommt. Nach der Saison können die abgeernteten Pflanzenreste kompostiert und so wieder in den Nährstoffkreislauf eingebunden werden.

Wenn Sie gezielt auf einen harmonischen Gemüse- und Ziergarten achten, sollten Sie die kräftige Wirkung dieser Sorte berücksichtigen. Platzieren Sie den Kürbis bewusst, leiten Sie die Ranken, und kombinieren Sie ihn mit Pflanzen, die entweder früher abreifen oder ausreichend Höhe haben, um sich durchzusetzen. So nutzen Sie den dekorativen und kulinarischen Wert des Ungarischen Blauen, ohne dass er andere Kulturen verdrängt.

Artikel-Nr.: 032919
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