Liebstöckel - Levisticum
Liebstöckel - Levisticum für kräftige Würze aus dem eigenen Garten
Mit Liebstöckel - Levisticum ziehen Sie ein ausdauerndes Küchenkraut heran, das Suppen, Brühen, Kartoffelgerichte und Gemüse mit wenigen Blättern kräftig abrundet. Die Pflanze passt zu Gärtnern, die zuverlässig ernten möchten und ein Würzmittel suchen, das viele Jahre am gleichen Platz bleibt.
In dieser Auswahl finden Sie Saatgut für den Anbau im Beet, im größeren Topf oder in einer festen Kräuterecke. Wer regelmäßig Obst- und Gemüsesamen aussät, ergänzt damit die Küche um ein Kraut, das früh austreibt und bis in den Herbst frisch geschnitten werden kann.
Liebstöckel braucht in Deutschland einen sonnigen bis halbschattigen Standort, tiefgründigen Boden und gleichmäßige Feuchtigkeit. Im Gemüsegarten steht er am besten dort, wo er ungestört wachsen darf, denn ausgewachsene Pflanzen werden kräftig und benötigen Abstand.
Liebstöckel - Levisticum richtig auswählen und aussäen
Für den Start wählen Sie Saatgut, wenn Sie Liebstöckel selber anbauen und die Entwicklung von Anfang an begleiten möchten. Die Aussaat gelingt ab März geschützt in Schalen oder ab April bis Mai direkt ins Freiland, sobald der Boden sich erwärmt. Da die Keimung etwas Zeit braucht, bleibt die Erde gleichmäßig feucht, aber nicht nass. Nach dem Auflaufen werden die Jungpflanzen vereinzelt, damit sich starke Wurzeln bilden.
Maggikraut für Beet, Topf oder Kräuterecke
Das würzige Kraut wächst im Beet besonders dauerhaft, wenn der Boden humos, locker und nährstoffreich ist. Im Topf braucht es ein großes Gefäß mit Wasserabzug, weil die Wurzeln tief gehen. Neben anderen Kräutern hält man Abstand, damit die Pflanze Licht und Luft bekommt. Als Ergänzung zu Kräutersamen bietet es eine kräftige Würze, die in der Küche sparsam dosiert wird.
Wann säen, ernten und schonend aufbewahren?
Geerntet werden junge Blätter, sobald die Pflanze gut eingewurzelt ist und mehrere Triebe gebildet hat. Schneiden Sie lieber regelmäßig kleine Mengen, statt die Pflanze stark zurückzunehmen. Für Vorräte lassen sich Blätter an einem luftigen, schattigen Ort trocknen und anschließend dunkel lagern. So bleibt das Aroma für Suppen, Eintöpfe und Saucen über die kalte Jahreszeit nutzbar.
Für eine sichere Kultur helfen wenige, wiederkehrende Handgriffe. Sie fördern ein gesundes Wachstum und machen die Ernte Saison für Saison planbar.
- Säen Sie geschützt ab März oder im Freiland ab April, wenn keine strengen Fröste mehr zu erwarten sind.
- Halten Sie zwischen den Pflanzen etwa 60 bis 80 cm Abstand, damit sich Horst und Wurzeln gut entwickeln.
- Gießen Sie bei längerer Trockenheit durchdringend, besonders im ersten Standjahr und bei Topfkultur.
- Schneiden Sie Blütenstände früh aus, wenn Sie vor allem zarte Blätter für die Küche ernten möchten.
- Trocknen Sie nur gesunde Blätter und lagern Sie sie luftdicht, dunkel und trocken.
Mit einem festen Platz im Kräuterbereich entsteht eine langlebige Würzpflanze, die vom Frühjahr bis zum Herbst frische Blätter liefert. So wächst mit jedem Gartenjahr mehr Sicherheit im Umgang mit Aussaat, Pflege und Ernte, und der Genuss aus eigener Kultur wird zu einem verlässlichen Teil der Küche.
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