Würzige Ernte das ganze Jahr
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Rosmarin selbst aussäen für würzige Ernten im Topf und Beet
Mit Rosmarinus officinalis ziehen Sie ein immergrünes Küchenkraut für sonnige Plätze. Die Aussaat verlangt etwas Geduld, belohnt aber mit aromatischen Trieben Saison für Saison.
Warum Rosmarin aus Samen Geduld belohnt
Rosmarin ist ein mehrjähriger Halbstrauch mit schmalen, nadelartigen Blättern. Er wird je nach Standort etwa 60 bis 120 cm hoch und blüht in Deutschland meist von April bis September violett, in milden Lagen länger.
Die Keimung dauert oft 14 bis 35 Tage bei 18 bis 22 °C. Für geduldige Einsteiger ist die Kultur gut machbar; wichtig sind Wärme, Licht und gleichmäßige Feuchte ohne Nässe.
Bei Willemse zählt Rosmarin zu den Kräutersamen, die mit ruhigen, sauberen Handgriffen zuverlässig in die Gartenpraxis führen.
Wo die Aussaat am zuverlässigsten gelingt
Säen Sie von Februar bis April unter Glas oder ab Mai an einem warmen, geschützten Platz. Nutzen Sie feine Aussaaterde und drücken Sie die Samen nur an, denn eine sehr dünne Abdeckung von maximal 2 bis 3 mm ist sicherer als tiefes Säen.
Im Gemüsegarten ergänzt Rosmarin Obst- und Gemüsesamen besonders gut, weil er trockene, sonnige Randbereiche nutzt.
Welche Pflege Saison für Saison stabil hält
Wählen Sie einen vollsonnigen Standort mit durchlässigem, eher magerem Boden. Im Topf passen Kräutererde und Sand oder feiner Kies; Abzugslöcher sind Pflicht, damit keine Staunässe entsteht.
Gießen Sie sparsam und erst, wenn die obere Erdschicht trocken ist. Häufige Fehler sind kalte Aussaat, zu tiefe Ablage, schwere Lehmerde und zu viel Dünger; dadurch keimen die Samen schlechter oder die Triebe werden weich.
Wie die Ernte in der Küche Freude macht
Eine erste kleine Ernte ist nach etwa 12 bis 16 Wochen möglich, kräftiger wird der Schnitt meist ab dem zweiten Jahr. Schneiden Sie junge Triebspitzen und vermeiden Sie tiefe Schnitte ins alte Holz.
In kalten Regionen Deutschlands ist Rosmarin nur bedingt winterhart. Stellen Sie Töpfe hell und frostarm oder schützen Sie ausgepflanzte Kräuter trocken; zusammen mit Thymian, Salbei oder Lavendel entsteht ein langlebiger Kräuterbereich.
PRO TIPP : Rosmarin
Rosmarin ist ein immergrüner Halbstrauch mit schmalen, nadelartigen, ledrigen Blättern. Die Triebe verholzen mit der Zeit. Je nach Standort erscheinen kleine violette bis bläuliche Blüten meist vom Frühjahr bis in den Herbst.
Er braucht durchlässige, eher magere und gern kalkhaltige Erde. Schwere Lehmböden sollten Sie mit Sand, Splitt oder feinem Kies lockern, damit Wasser schnell abläuft und die Wurzeln nicht nass stehen.
Im Topf eignet sich Kräutererde, gemischt mit Sand, Bims oder feinem Kies. Wichtig sind Abzugslöcher und eine Drainageschicht. Düngen Sie sparsam, denn zu nährstoffreiche Erde macht die Triebe weich.
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