Würzige Blätter über Wochen
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Koriander Slowbolting für eine längere Blatternte
Koriander Slowbolting ist eine einjährige Gewürzpflanze für alle, die frische Blätter in der Küche schätzen. Die langsam schießende Sorte passt ins Beet, Hochbeet und in größere Töpfe.
Was Koriander Slowbolting auszeichnet
Coriandrum sativum slowbolting wächst zügig und erreicht etwa 50 cm Höhe. Im Vergleich zu einfachem Koriander setzt diese Form später Blüten an, sodass Sie länger zarte Blätter schneiden können.
Von Juni bis September ernten Sie laufend frisches Grün für asiatische Gerichte, Salate, Suppen und Saucen. Lässt man einzelne Pflanzen stehen, erscheinen von Juni bis August helle, nektarreiche Dolden für Insekten.
Wo die Aussaat zuverlässig gelingt
Säen Sie in Deutschland ab März unter Glas oder auf der Fensterbank, ab April bis Mai direkt ins Freiland. Wählen Sie einen sonnigen Platz mit neutralem, humosem, frischem und gut drainiertem Boden.
Als Kräutersamen lässt sich Koriander gut in Reihen führen. Für Töpfe empfiehlt Willemse ein Gefäß ab etwa 20 cm Tiefe mit Wasserabzug, damit die Pfahlwurzel ungestört wachsen kann.
Wie die jungen Pflanzen kräftig bleiben
Die Keimung dauert bei 15 bis 20 °C meist 10 bis 20 Tage. Halten Sie die Erde gleichmäßig feucht, aber nicht nass; Trockenstress und Hitze fördern ein frühes Schießen.
Gießen Sie moderat am Boden und lockern Sie verkrustete Erde vorsichtig. Eine dünne Mulchschicht hilft im Frühsommer, die Feuchtigkeit zu halten.
Ernten, würzen und die Saison verlängern
Schneiden Sie einzelne äußere Blätter oder junge Triebe, sobald die Pflanzen etwa 15 cm hoch sind. Ernten Sie morgens, dann bleibt das Aroma besonders frisch.
Für die fortlaufende Nutzung im Kräuterbeet oder im Quadratgarten passt die Sorte gut zu Dill, Schnittlauch und Blattgemüse. In der Gruppe der Obst- und Gemüsesamen ist sie eine einfache Wahl für Anfänger, wenn zu dichte Saat und Staunässe vermieden werden.
PRO TIPP : Koriander Slowbolting
Ab März gelingt die Vorkultur unter Glas oder auf der Fensterbank. Ab April bis Mai kann direkt ins Freiland gesät werden, sobald der Boden sich erwärmt hat und nicht mehr dauerhaft nass ist.
Halten Sie den Boden gleichmäßig feucht und vermeiden Sie Hitzestress. Säen Sie nicht zu dicht und ernten Sie regelmäßig junge Blätter. An sehr warmen Standorten hilft leichte Beschattung am Nachmittag.
Ein Topf ist gut geeignet, wenn er mindestens etwa 20 cm tief ist und Abzugslöcher besitzt. Verwenden Sie lockere, nährstoffreiche Erde und gießen Sie moderat, ohne Staunässe entstehen zu lassen.
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