Frisches Aroma aus eigener Ernte
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Koriander für frische Blätter und aromatische Samen
Koriander ist ein einjähriges Würzkraut für Küche, Beet und Topf. Mit etwas gleichmäßiger Feuchtigkeit gelingt die Kultur auch Einsteigern zuverlässig im deutschen Gartenklima.
Koriander sicher aussäen und zur Keimung bringen
Unter den Kräutersamen gehört Koriander zu den Arten, die am besten direkt an Ort und Stelle gesät werden. Säen Sie von März bis Mai im Freiland, in kühlen Lagen zunächst an einem geschützten, sonnigen Platz.
Die Samen etwa 1 bis 2 cm tief in lockere, feuchte Erde legen. Bei 15 bis 20 °C keimen sie meist nach 10 bis 21 Tagen. Halten Sie das Saatbeet gleichmäßig feucht, aber nie nass.
Der richtige Standort für gleichmäßiges Wachstum
Ein sonniger Standort und ein frischer, nährstoffreicher Gartenboden fördern kräftige Blätter. Der Boden sollte durchlässig sein, damit nach Regen keine Staunässe entsteht.
Auch innerhalb der Obst- und Gemüsesamen ist dieses Würzkraut eine gute Wahl für Beete, Hochbeete und größere Töpfe. In heißen Phasen hilft ein leicht halbschattiger Platz am Nachmittag, vorzeitiges Schossen zu bremsen.
Coriandrum sativum in Küche und Garten nutzen
Coriandrum sativum liefert zarte, frische Blätter mit würzig-zitroniger Note. Die erste Ernte ist je nach Witterung oft 4 bis 6 Wochen nach der Aussaat möglich.
Von Juni bis September schneiden Sie junge Triebe laufend nach Bedarf. Lässt man einige Pflanzen blühen, erscheinen von Juni bis August helle Dolden, die auch Insekten anziehen. Später reifen die runden Samen zum Würzen.
Gute Pflege bis zur Ernte
Gießen Sie mäßig, aber regelmäßig. Trockenstress ist ein häufiger Fehler, weil die Pflanzen dann schneller blühen und weniger Blattmasse bilden.
Für eine längere Ernte säen Sie alle 2 bis 3 Wochen kleine Mengen nach. Entfernen Sie unerwünschtes Beikraut früh, damit die jungen Pflanzen nicht um Licht und Wasser konkurrieren.
PRO TIPP : Koriander
Koriander schmeckt frisch, würzig und leicht zitronig. Die Blätter wirken krautig, die reifen Samen milder und wärmer. Manche Menschen nehmen die Blätter genetisch bedingt als seifig wahr.
Frischer Koriander passt zu Currys, Suppen, Reisgerichten, Salaten, Salsas, Fisch, Geflügel und Hülsenfrüchten. Die Blätter am besten erst kurz vor dem Servieren zugeben, damit ihr Aroma erhalten bleibt.
Koriander wächst aufrecht und bildet zunächst fein geteilte, hellgrüne Blätter. Später entstehen zarte Blütendolden, meist weiß bis rosafarben, gefolgt von runden, hellbraunen Samen.
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